Sunday, November 04, 2018

Synesthesia

"Synesthesia is a perceptual phenomenon in which stimulation of one sensory or cognitive pathway leads to automatic, involuntary experiences in a second sensory or cognitive pathway. People who report a lifelong history of such experiences are known as synesthetes." (wikipedia)

I did not know for a long time this phenomenon had a name, but for me the numbers have always had - as long as I can recollect - these colors attributed to them (the color mapping to the digits is very personal, this is my personal color mapping):

Sunday, September 23, 2018

Die Familie Diethelm aus der March

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Dokument 1546

https://query.staatsarchiv.sz.ch/detail.aspx?Id=371166

Wappen Familie Diethelm



Jakob Johann Hunger (1821-1901) - Genealoge der March

Biografie J.J. Hunger


Kloster Einsiedeln

P. Johannes Chrysostomus (Meinrad) Diethelm von Galgenen
Geboren 1790
Profess 1810
Gestorben 1842 
(Personen-ID 1658)
P. Johannes Chrysostomus (Meinrad) Diethelm von Galgenen, Kt. Schwyz. 
Geboren den 20. Februar 1790 als Sohn des Josef Bartholomäus Diethelm. 
Profeß 17. Juni 1810. 
Priester 17. April, Primiz 2. Mai 1813.
Mit P. Sigisbert kam er 1813 nach Freiburg, um dort Französisch zu lernen. 
Von 1814-25 wirkte er an der Klosterschule, dann kam er bis zum 29. Oktober 1835 nach Bellenz. 
Heimgekehrt, wurde er den 4. November 1836 erster Caeremoniar. Als solcher nahm er es sehr genau in seinen Verrichtungen. 
Er starb den 14. September 1842 an einem Herzschlag nach dem Mittagessen, im Alter von 53 Jahren.
«Sein hitziges Temperament und seine Steifheit machten ihn zu Beamtungen grösstentheils untauglich»550.
Schriften: Ungedruckte:
1. Unter den hinterlassenen Manuscripten befinden sich Übersetzungen ascetischer Werke von Carron, seinem Lieblingsschriftsteller: Erhabenheit des Priesterthums und sein Einfluss auf das Wohl der Gesellschaft; Betrachtungen auf alle Tage des Jahres. 8 °. Unpag. M E 248 (2 Exemplare, wovon eines unvollständig).
2. Von 1822-34 war er auch ein überaus fleißiger Musik-Copist, wovon die Musikbibliothek in Einsiedeln zeugt

550: P. Fintan Furrer, Diarium A. HB 105, S. 97.


Bartlihof in Wangen

Bartlihof in ortsnamen.ch:
Name  Bartlihof
Phonetik  
Beschreibung  Hof in ebenem Gelände.
Typ  Hof
Kanton  SZ
Gemeinde  Wangen
Deutung  Bauernhof (der Sippe) eines Bartli, kurz für Bartholomäus. | Zum BW vergleiche man beim GW Bartli (PN).
Deutung Grundwort  Hof m., Dim. Höfli in Namen steht für 'Bauernhof, -gut', auch 'von Gebäuden rings umschlossener oder eingefriedeter Platz, Hofraum', ursprünglich auch 'Besitzung eines Grundherren' (Id 2, 1020 ff.; UNB 2, 228; LUNB 1, 1, 452; 2, 218; NWOF 2, 1069; ZGON 3, 21). Es fällt bei den Namen mit -hof als GW auf, dass dieses GW sehr oft jung ist. Vorher galt als Simplex, was dann zum BW geworden ist.
Quellen  1906: "Bartlehof" (Topographischer Atlas der Schweiz (Siegfriedatlas / Siegfriedkarte), 1:25000 und 1:50000. - 604 Karten, Bern (Eidg. Stabsbüro) 1870-1949.);
1938: "Bartlihof. Bartlehof. Heimwesen. Aussprache Bartlihof." (Namenverzeichnisse für die Vermessungspläne der Kampagne Ende 1920er / Anfang 1930er Jahre bis 1950.);
1999: "Bartlihof" (Landeskarte der Schweiz 1:25000; hg. vom Bundesamt für Landestopographie Wabern: Blatt 1112 Stäfa, 1998; Blatt 1113 Ricken, 1998; Blatt 1132 Einsiedeln, 1998; Blatt 1133 Linthebene, 1999; Blatt 1150 Luzern, 1994; Blatt 1151 Rigi, 1994; Blatt 1152 Ibergeregg, 1999; Blatt 1153 Klöntal, 1998; Blatt 1171 Beckenried, 1993; Blatt 1172 Muotatal, 1999; Blatt 1173 Linthal, 1999.);
Koordinaten  710600, 227100
Datensatz  16006575


Wuerhof in Schübelbach

Wuerhof in Schübelbach:
Name  Wuerhof
Phonetik  
Beschreibung  Hof in Talebene; die Laterne (Sc 273) grenzt an einer Stelle daran.
Typ  Hof
Kanton  SZ
Gemeinde  Schübelbach
Deutung  Bauernhof bei einer Uferbefestigung am Tuggener See. | Zum BW vergleiche man beim GW Wuhr. Ursprünglich galt das Simplex Wuer. Die Erweiterung mit dem GW Hof ist sehr jung. Man unterschied noch mit Ober. Das Wuer gehörte einst einem Willi. Man vergleiche dazu beim GW Wili. Es befand sich hier einst eine Befestigung am Tuggener See (Tu 178).
Deutung Grundwort  Hof m., Dim. Höfli in Namen steht für 'Bauernhof, -gut', auch 'von Gebäuden rings umschlossener oder eingefriedeter Platz, Hofraum', ursprünglich auch 'Besitzung eines Grundherren' (Id 2, 1020 ff.; UNB 2, 228; LUNB 1, 1, 452; 2, 218; NWOF 2, 1069; ZGON 3, 21). Es fällt bei den Namen mit -hof als GW auf, dass dieses GW sehr oft jung ist. Vorher galt als Simplex, was dann zum BW geworden ist.
Quellen  1490: "uff Ru?dÿ Willis Wor, stoßt unden uff an die Nider Wiß und oben nider an die Betzen Matt" (Jahrzeitbuch der Pfarrkirche Tuggen, um 1490 - M. 16. Jh.);
1550: "in ein gu?t, genant Willis Wu?r, stost ... an Billstein Ho?rwli, ... an Gretzers Betzen Matt" (Jahrzeitbuch der Pfarrkirche Tuggen, um 1490 - M. 16. Jh.);
1632: "uff ein guott, genampt dz Wuor ..., stost ... an die Hermanlen und an die Bätzen math" (Gültenbuch der Pfarrkirche Tuggen, 1632 - A. 19. Jh. ("Jnschrÿbung deren gülten und hauptguots dern erwürdigen pfrüönden der loblichen pffarkirchen zuo Tuggen ...").);
1645: "ab dem guot Hermalen ..., stost ... an das Wuor" (Urbar des Klosters Pfäfers: Eggenzehnten in Schübelbach, 1645 ("Eggenzecheten, welcher dan dem frstl. gotshauß Pfevers gehürig ...").);
1645: "ab der Niderwiß ..., stost ... an die alt hauß wißen und Wuor, ... an ... Betj" (Urbar des Klosters Pfäfers: Eggenzehnten in Schübelbach, 1645 ("Eggenzecheten, welcher dan dem frstl. gotshauß Pfevers gehürig ...").);
1645: "ab der alten hauß wißen under der gaß ..., stost ... an die Hermellen und an sein wißen, Wuor genambt" (Urbar des Klosters Pfäfers: Eggenzehnten in Schübelbach, 1645 ("Eggenzecheten, welcher dan dem frstl. gotshauß Pfevers gehürig ...").);
1645: "ab der Bätzenmath ..., stost ... an .... Wuor und an ... rieth, Graben genambt" (Urbar des Klosters Pfäfers: Eggenzehnten in Schübelbach, 1645 ("Eggenzecheten, welcher dan dem frstl. gotshauß Pfevers gehürig ...").);
1906: "Wuhrhof" (Topographischer Atlas der Schweiz (Siegfriedatlas / Siegfriedkarte), 1:25000 und 1:50000. - 604 Karten, Bern (Eidg. Stabsbüro) 1870-1949.);
1945: "Oberwuorhof. Heimwesen." (Namenverzeichnisse für die Vermessungspläne der Kampagne Ende 1920er / Anfang 1930er Jahre bis 1950.);
1950: "Wuorhof. Hof, Wohnhaus." (Namenverzeichnisse für die Vermessungspläne der Kampagne Ende 1920er / Anfang 1930er Jahre bis 1950.);
Koordinaten  712950, 226000
Datensatz  16005217


Staatsarchiv Schwyz

Diethelm

Diethelm im Schwyzerischer Geschichtskalender

Schwyzerischer Geschichtskalender
25.10.1482 Vor Albrecht Rümli, derzeit Ammann in der March, aus Gnaden der Herren von Schwyz und
den Neun des geschworenen Gerichtes begehren Heini Spiser ab Bürgeln und Hans von
Nuolen, der Genossenvögte zu Lachen, eidliche Kundschaftsaufnahme im Streit
derGenossame Lachen betr. Zäunung zwischen dem Alten und des Füschlins Weid (Berlaui)
Depositionen der Zeugen: Hans Diethelm, Ärni Fleischmann und Hans Schwyter.
1924/53


12.02.1512 Hans Spiser auf Isenburg in Schübelbach errichtet am Dienstag nach Apollonia auf seinem
Haus, Hof und Hauswiese, angrenzend an Jakob Diethelms Hauswiese, eine Gült von 5 Pfund
Gelds den Gebrüdern Fridli und Thomas Diethelm, Landleute der March.
1931/11


13.02.1512 Am Dienstag nach St. Appenlungen Tag (Apollonia) errichtet Hans Spiser in Schübelbach 
den
Gebrüdern Fridli und Thomann Diethelm einen Schuldbrief von 5 Pfd. Gelds auf seinem Haus,
Hof und Hauswiese auf Ifenburg, anstoßend an die Gaß, am andern anJakob Diethelm’s
Hauswiese, am dritten an alten Wald, ledig bis an 21 Pfd. Gelds laut Inhalt der alten Briefe.
Siegler: Hans Schätti, Statthalter des Meinrad Stadler, jetzt Vogt in der March.
1916/16


02.03.1514 Hans Spiser, ab Isenburg in Schübelbach, errichtet in diesem Jahre auf seiner Weid "Port" 
(an
der Argeli) eine Gült. Vorsatzung 8 Pfund Gelds des Heini Diethelms sel. Kinder.
1930/15


02.12.1514 In diesem Jahre setzt Hans Spiser ab Isenburg in Schübelbach, Landmann, dem Konrad 
Müller
zu Lachen, auch Landmann, 2 Pfd. Gelds jährlichen Zinses auf sein Weid Bort in Schübelbach,
angrenzend an des Bolten Heidboden, an des Guntlis Argeli und sonstallweg an Tauwald, frei
bis an 7 Pfd. Gelds St. Katharina in Altendorf, 2 Pfd. Gelds dem Gretli Bannwart, 8 Pfd. Gelds
dem Heini Diethelm sel. Kindern. Siegler: Konrad Schmid, derzeit Ammann in der March.
1915/93


15.08.1515 Das alte Urbar der Pfarrkirche Galgenen von ca. 1520 verzeichnet in einer Schlachtjahrzeit 
die
Namen der in Mailand Umgekommenen: Landammann Konrad Schmid, Ruedi Bilstein, Heini
Zimmermann, Johannes Wiß, Hans Schrick, Ruedi Hemmann, Bernhard Hugler, Hans Schlach,
Konrad Schlach, Lienh. Schlach, Hans Küpschi, Fridlin Diethelm, Fridlin Brunner, Groß Heini
Keller, Hanse Keller, Heini Oberlin, Uli Römer, Müllers Sohn zu Mülinen Gagenbuch, Jakob
Kalt, Lienhard Vogt, Hans Bolt, Fridli Schürgi, Uli Meyer, Ruedi Tobler, Konrad Heitermann,
Hans Schnellmann, Peter Ganzenberg, Martin Schätti, Paul Haas, Hans Rüerlin, Simon
Schmid, Mstr. Hans Schärer, Ruedi Steinegger, Hans Gugelberg, Heini Giger, Rud. Fritz, Uli
Knobel, Rud. Stoff, Hans Vögtlin, Bernhard Grätzer, Stephan Widmer, Johannes Hasler, Hans
Wiß, Heini Marti, Fridlin Diethelm, Hans Hegner, Uli Hagenbuch, Uli Rümlig, Jak. Blum, Jak.
Blattmann, Hans Wiß, David Bolt, Uli am Berg.
1926/44


23.02.1531 Hans Spiser an Isenburg in Schübelbach errichtet an der alten Fastnacht eine Gült auf 
seinem
Gut der vordern Isenburg, angrenzend einhalb an des Jakob Diethelms Hauswiese und obsich
an Hans Diethelms Plangg.
1929/12


01.02.1535 Hans Züger, genannt Hans zu Fliecken, errichtet dem Hans Diethelm in der Wolfsgrub oder
seinen Vogtkindern 9 Pfd. Gelds jährlichen Zinses ab Haus und Hof zu Fliecken in Wägi,
anstoßend an den Gugelberg des Fridli in der Wehri, an die Halten, an dieEgg, an die Aa und
an Schilligs Güter. Vorsatzung: ½ Viertel Anken, ungefähr 9 ß, an die Spende, 3 Pfd. Gelds
dem Uli Bannwart, und 2 Pfd. Gelds dem Ammann Züger.
1921/07


25.09.1543 Gegen Erstellung einer guten Stapfen bei dem Gäzibach mit guten Antritten und Erstellung 
und
Unterhalt eines Fußweges davon hin in die Straße, durch Anton Diethelm in Wangen, wird
derselbe im September d. J. (Montag nach hl. Kreuztag) von derUnterhaltspflicht einer längs
seines Gutes hinziehenden Straße liberiert. Ammann Hrch. Hegner und Baumeister Bärbig
Haas übernehmen diese Straße für die Landschaft March. Es siegelt Ammann Heinrich Hegner.
1927/53


12.02.1546 Johannes Hofstetter setzt dem Jakob Diethelm in Schübelbach 12 Pfund Gelds auf seine 
Weid
Bilmannsschwendi.
1931/11


06.05.1546 Kuntz (Konrad) Hasler setzt dem Gallus Hegner zu Lachen 3 Pf. Gelds auf seinem Haus, Hof
und Hauswiese in Schübelbach, stoßt an Färibach, an die Landstraße, an der von Holeneich
Zentzen, an Jakob Bannwarts Acker. Frei bis an 1 Mutt Kernen und 2 MüttHaber gen Pfäffers,
11 Pf. Gelds Vogt Scherer, 5 Pf. Gelds Erni Bachofner, 4 Pf. Gelds dem Käuffi, 4 Pf. Gelds
weniger 5 ß. dem Jos. Brander, 1 Pf. Gelds und ½ Mutt Kernen der Kirche Tuggen, 5 Pf. Gelds
dem Martin Schubiger, 4 Pf. Gelds dem TöniDiethelm. Es siegelt: Marx Thanner, derzeit
Ammann in der March.
1923/25


20.09.1547 Abt Diethelm von St. Gallen urkundet, dass sich Ulrich Tanner von Aibingen aus dem Gericht
Moslingen in der Grafschaft Toggenburg von der Leibeigenschaft und allen andern persönlichen
Verpflichtungen gegen den Abt um eine bestimmte und ausgerichteteSumme losgekauft hat, so
dass er wohl mag bei Herren, Städten und Ländern Schutz und Schirm an sich nehmen.
Wenn Tanner aber wieder in die Grafschaft Toggenburg oder in andere St. Gallische Lande
zurückkehrt und sich haushablich setzt, soll er wieder der Gotteshäuser Eigenmann heissen und
sein. Jetztmal ist dieser Ulrich Tanner vom Abt mit dessen Gunst undWissen geschieden.
(Ulrich Tanner jetzt haushäblich in Arth)
1934/57


10.12.1551 Bernhard Fräner, jetzt auf dem Root, errichtet dem Jakob Benz 5 Pfd. Gelds, jährlichen 
Zinses
auf seinem Gut Root in Schübelbach, anstoßend an des Grüters Weid, an des Wenisers
Schwänd, an des Diethelms Argeli und an die Schwändy, frei bis an 23 Pfd.Gelds, samt den
alten Hauptbriefen und Jahrzeitbüchern.
1919/64


06.03.1556 Das alte Urbar der Pfarrkirche Galgenen von ca. 1520 verzeichnet in einer von Ammann und
Rat gestifteten Schlachtjahrzeit folgende in der Schlacht bei Ragatz und im alten Zürichkriege
Gefallenen: Uli Müller, Ruedi Rechtschwiler, Ruedi am Rein, HansGlarner, Hans Lütold, Klaus
Wittensperger, Hans Mutterspach, Hans Diethelm, Uli Blattner, Uli Hegner, Hans Schwendibuel,
Ruedi Schätti, Stal Hermann, Hans Ganzenberg, Hans Sigrist, Uli Bolt, Hans Hermann, Abli
Keller, Hans Tonner, Ruedi Bruchi, Uli Schmid, Hans Stähli, Uli Furer, Uli Moser, Hansli Müller,
Hans Nußbaumer, Jakob Has, Hansli Honisen, Werli Traber und Ruotsch Schleipfenmüller.
1926/14


25.05.1560 Die Genossen von Lachen (Meinrad Knobel und Michael Spiser, beide der Zeit der Genossen
Vögte, nebstdem noch Jakob Röuchli, Jakob Mutterspach und Uli Schnellmann nehmen mit der
Genossame am Tannstoffel (Heini Diethelm und Jakob Lenz, beideGenossenvögte) einen
Untergang vor, betreffend die gegenseitigen Grenzen und die Hagpflicht und bezeichnen die
Marchen auf Lachen.
1930/31


15.08.1564 In Vollziehung des Beschlusses von Rat und gemeinen Landleuten der March betr.
Ausmarchung und Abzäunung von Eigengütern und den Allmeinden und Tauwäldern, setzen
die verordneten Marcher von der March: alt-Säckelmeister Hans Düggelin, jungBaumeister,
Berwig, Weibel Keßler und Schreiber Bannwart fest, innerhalb welcher Grenze des Hans
Diethelms Feldredern liegt, und beginnen am Sonnberg im Fad.
1914/61


24.12.1566 Heini Diethelm ist Eigentümer der Liegenschaft "Husern" in Vorderthal.
1929/65


22.08.1567 Heine Schätti und jung Hans Pundt, Genossenvögte zu Wägi, verkaufen dem Heini Diethelm 
zu
der Husern ein Stück ab der Allmeind zwischen Heini Schättis Brücke bis zu der Gießbrücke,
mit dem Beding, daß ein jew. Inhaber der Husern in seinen Kosten Stegund Weg zwischen
beiden Stücken erhalten soll. Im abgetretenen Bezirke darf niemand Stauden abhauen und
abreuten.
1912/51


16.09.1571 Einweihung der 1569 erbauten Pfarrkirche in Lachen. Die jetzige Pfarrkirche wurde 1708 von
den Brüdern Peter und Gabriel Thumb aus Bezau im Bregenzerwald erstellt, wahrscheinlich
nach dem Alten Plane von Bruder Caspar Moosbrugger in Einsiedeln. Fürdas Frontispitz wurde
mit Peter Thumb ein eigener Akkord abgeschlossen. 1710 Akkord für die Stukkaturen der Decke
mit Joh. Bapt. Neurone. 1711, 22. Nov. Einweihung der Pfarrkirche. 1876 Renovation des
Aueßern. 1882-83 Innenrenovation durch MalerBeul-Diethelm.
1931/57


05.10.1572 Nach dem Jahrzeitbuch von Einsiedeln sind von da im Kriege gefallen: lang Heini
Schönbächler, Hans Schönbächler, Uli Diethelm, Hans von Lachen, Konrad Rustaller, Hans
Ruostaller, Uli Konrat (gen. Grat), Hans Grätzer, Gerold Abegger, Heini Ochsner,alle bei
Mailand (Marignano); Groß Hans Schönbächler bei Kappel; Melchior Murer und Jost Rustaller in
Frankreich; Jörg Bernhard in Piemont; Heini Lienhard, Hans Oechsli und Hans Goldknopf bei
Novara; Lorenz Wick und Jakob Bisig zu Rom in der Garde.
1921/49


25.04.1579 Fridli Bachmann errichtet dem Mathis Oberli 20 Pfd. Gelds jährlichen Zinses auf Haus, Hof,
Wiese und Bachweid in Innerthal; stoßt an "Dis" (Mathis) Oberlis Heimkuhweid und an die Aa,
an Leonhard Schwiters "Theine Riet", an die "Läu" Wiese, an DavidWiß Hauswiese und an
Heini Buchemanns Hauswiese. Siegler: Jakob Diethelm, derzeit Ammann in der March.
1924/22


14.12.1579 Peter Hofstetter errichtet dem Ulrich Hegner 17 ½ Pf. Gelds jährlichen Zinses von dem Gut
Kummen und Kummenholz und ab einem Stück Gut genannt die Pfandwies in Altendorf, alles
aneinander, stoßt an Burkhard Schalchen Hauswiese, an des RüttimannsBrand und an
Gruobach und sonst an des Gigersberg. Siegler: Jakob Diethelm, derzeit Ammann.
1922/62


13.01.1597 "Es haben Nachfolgende im Jahre 1597 einen Himmel in die Pfarrkirche in Schübelbach,
darunter man das hl. Sakrament am Ablaßtag trägt, lassen machen, hat gekostet 15 Gulden 5
Batzen: Jogli Diethelm zu Siebnen 1 Ort minder denn 4 Gld., Andreas Willi 3Gld. 1 Batzen,
Jogli Schnider zu Schübelbach 3 Gld. 1 Batzen, Kuni Schnider 1 Kronen, Hans Diethelm 1
Kronen, Baschi Willi 16 Batzen, Fridli Bruhi 16 Batzen, Balth. Schriber 16 Batzen und Jörg
Bruhi hat gen 1 Gulden um die 4 Stängli".
1929/05


16.09.1598 Vor der schwyzerischen Ratsbotschaft, Ulrich Aufdermaur, derzeit Landammann, Hauptmann
Jos. Grüniger, alt-Landvogt zu Mendris und Hans Püri, alt-Landvogt der Höfe, eröffnen namens
der Genossen von Siebnen, Martin Diethelm und Josef Schnider, sieseien zu verschiedenen
malen von denen zu Wangen angesprochen worden, von der Siebnerbrücke an, soweit ihr Land
gehe, an der Aa zu wuhren; sie lehnten es ab, da die Wangener dort Wasser aus der Aa
entnehmen, wodurch denen von Wangen auch Schadenentstehen könnte, während Siebnen
davon gar nicht berührt würde, daher sollen dort die von Wangen, die den Nutzen und Schaden
haben, wuhren. Die Kommission entscheidet, daß Siebnen an fraglicher Stelle 2/3 und die von
Wangen (Vertreter: DavidDiethelm und Jakob Guntlin) 1/3 wuhren sollen. Siegler: Landammann
Aufdermaur.
1930/53


21.02.1599 Nach dem Umgoldbuch der March von 1599-1669 erscheinen aus dem Geschlecht Diethelm
folgende Wirte daselbst: Diethelm Mart. 1664-1669, Diethelm Jak. 1662-1667, Diethelm
Christian 1642-1657, Diehelm Marx 1601, Diethelm Hans der Lange 1609-1683, HansDiethelm
Frau 1633-1634, Diethelm Martin 1619-1620, Diethelm Hans des Marx 1622-1643, Diethelm
Hans des Peter 1640-1641.
1926/12


17.06.1600 Dem Herrn Johannes Heller wird das errichtete Testament zu gunsten seiner Brüder Martin 
und
Diethelm Heller vom gesessenen Landrate bestätigt.
1907/36


31.07.1600 Ammann und Rat der March sanktionieren folgende von der Genossengemeinde Tuggen
wiederholt angenommene Satzung und Genossenrecht: „Wer ein Genosse ist und die
Genossame zu Tuggen genießen und nutzen will in Holz oder Feld, der soll zuvor, ehe er
dieNutzung erhält, ein halbes Jahr in der Genossame säßhaft sein und eigen Feuer und Licht da
haben. Eine vom Gericht zur Geltendmachung von Einsprachen angeordnete Auskündung
dieses Status hatte keine Einwendungen zur Folge. Es siegelt Martin Diethelm,derzeit Ammann
in der March.
1927/42


26.11.1603 Hans Kistler hatte von Landammann und Rat von Schwyz die Erlaubnis erhalten, sein
Genossenrecht an die Genossame Schübelbach, Butikon und Mühlenen zu verkaufen. Gegen
diese Steuerung kehren Martin Diethelm, Ammann, Stoffel Steinegger und HilariHunger neu
und alt Seckelmeister Namens der Landschaft March vor genannte Behörden und legen ihre
Statuten ein, daß niemand, der außer der Genossame wohnt, sein Genossenrecht verkaufen
kann. Daraufhin anulliert der Rat seinen frühern Entscheid undbestätigt die Genossenstatuten.
1926/62


17.03.1606 Baschi Fisch, ein Beisasse, zu Schwyz am Haggen gesessen, versichert dem Meister 
Diethelm
Heller, Landammann, zu Kilchgaß gesessen, für 400 Pfd. Hauptgut einen jährlichen Zins von 20
Pfd. auf Martini, auf Haus und Hof "Föhnenschwand" am Haggen,anstoßend obsich an Baschi
Hedigers Berg, nidsich an Melchior Schorens Föhnenschwendli. Vorstand 239 Pfd. 4 ½ ß
Gelds. Zins 20 Pfd. gutes bares Geld, 8 Tage vor oder nach Martini zu bezahlen. Siegler:
Balthasar Kyd, Ritter, derzeitLandessäckelmeister zu Schwyz.
1917/17


12.12.1606 Spenderinnen von Tuch an das Hungertuch in die Pfarrkirche in Schübelbach im Jahre 1606:
Brätli Afra (erste Frau von Peter Diethelm), Keller Anna (Frau von Uli Diethelm), Keller Margret
(Frau von Mrd. Züger), Keßler Barbara (erste Frau von N.Diethelm, zweite von N. Joffer),
Keßler Verena (Frau von Uli Diethelm), Guntli Anna (Frau von Ammann Hans Diethelm), Guntli
Barbara (Frau von Meinrad Schubiger und Hans Peter Walterstorf), Reimann Barbara, Schätti
Agatha, Schmuckli Mar. (Frau vonMarx Schnider), Schnider Margrithe (Frau von Marx
Diethelm), Schnider Regula (Frau von Jak. Dobler), Schwiter Apollonia, (Frau von Hans Pfister),
Anna Schwiter (Frau von Jak. Schnider), Welti Margaritha (Frau von Mrd. Diethelm), Züger
Elsbeth.
1929/62


19.07.1607 Ammann Martin Diethelm in Schübelbach ist Besitzer der Alpfahrt Feldrederen. Er kaufte von
der Landschaft March ein Stück Wald unter dieser Feldrederen gelegen um 115 Kronen.
Landesfähnrich Hans Heinrich Hegner, Michel Käli und Hans Rüttimann alsRatsabordnung in
Anwesenheit von Jakob Guntli dem ältern und Hans Joffer fertigen diesen Waldkomplex und
marchen ihn aus unter obigem Datum.
Am 16. Oktober 1610 verkaufen namens des Landes March Säckelmeister Kaspar Büeler,
Michel Käli und Hans Rüttimann dem Ammann Diethelm ein weiteres Stück Wald unter seiner
Feldrederen und der neuen Schwanten um 10 Kronen.
1931/44


14.04.1608 Vom gesessenen Landrate in Schwyz wird des Hauptmann Anderrüthis Sohn und des
Hauptmann Zeyen Sohn der Studienplatz in Mailand auf 3 Jahre, und des Diethelm Hellers
Sohn der savoyesche Platz auf 3 Jahre zugestellt.
1913/25


16.10.1610 Namens des Landrates der March verkaufen Säckelmeister Kasp. Büeler, Michael Kälin und
Hans Rüttimann dem Ammann Diethelm ein Stück Wald um 10 Kr. unter seinen Feldredern und
neuen Schwanten in Innerthal.
1926/55


25.04.1618 Das Geschlecht Diethelm mit Anverwandten "alle als Mitgenossen an der Stöckenweid, unter
der Isenburg gelegen, stiften zusammen zur Vergoldung und Bemalung der Chortafel des
vorderen Altars laut Verdingzettel mit gutem welschem Geld vergoldet undglücklich zu Ende
gebracht durch den wohlerfahrenen Meister Hans Heinrich Geßner, Flachmaler zu Uri, den 25.
April 1618. Das kostet 200 Kronen Landeswährung, zu Ehren Gottes, der Patrone der
Pfarrkirche St. Konrad und Ulrich und zu Hilfe und Trostihrer Altvordern. Daher soll man den
Stiftern und den Ihrigen alle Jahre Jahrzeit halten."
1930/25


23.09.1619 Namens des zweifachen Rates der March verkaufen Baumeister Jakob Schätti, Weibel 
Stäheli
und Landschreiber Guntli dem Hans Diethelm, des Ammann Peter Sohn, ein Stück Wald ob
seiner Weid auf Isenburg um 19 Kronen.
1926/51


21.11.1627 Absolon Diethelm in Schübelbach stiftet im Beisein von Pfarrer Jost Kündig und Hans 
Diethelm,
Sigrist, in der Pfarrkirche daselbst eine Jahrzeit mit drei Pfund Gelds.
1932/66


16.12.1627 "Das obere Klösterli in Schwyz ist auf Inhalten von Landammann Diethelm Schorno und
Statthalter Johann Kaspar Zeberg von der Obrigkeit diesen beiden Herren übergeben worden,
die dasselbe mit samt der Kirche versprochen zu erhalten und eine ewigePfründe dahin zu
stiften. Weil es ihnen aber allein zu prästieren zu schwer fürhefallen, haben sie auch andere
angesprochen, die das ihrige auch dazu getan haben. Anno 1627 hat Statthalter Ceberg den
Leonhard Zehnder der Obrigkeit präsentiert, dieihn angenommen und ist also der erste
gewesen, der diese Pfrund gaudierte hat. Die genannten 2 Herren haben ihm wöchentlich 3 Gl.
versprochen, dafür wöchentlich 3 Messen zu lesen. Mehr haben sie ihm auch aus dem ihrigen
zu geben versprochen jährlichein Lagel Wein für Meßwein, für die Pflege der Kirche, als
Läuten, die Paramente zu waschen und was sonst von Nöten 15 Gl., item Klaster buchene
Scheiter, 4 Klafter tannene mitsamt 200 Burden Stunden. Es hat jeder der Herren den halben
Teil zu gebenversprochen.
1918/75


15.12.1628 Michael Dobler besitzt Haus, Hof, 2 Wiesen und Weid, anstoßend an die Landstraße, an 
seines
Schwächers Jogli Diethelms Güter, an Hans Jogli Diethelms Weide und an Hüßbach in
Vorderthal (Husern).
1930/70


10.11.1631 Kirchenvogt Hans Diethelm in Schübelbach, des Ammanns Sohn, legt über die Verwaltung 
der
dortigen Pfarrkirche Rechnung ab vor den Verordneten Jakob Hasler und Jogli Benz; er bleibt
hiebei schuldig 9 Kronen 10 Schill.
Es werden dem neuen Kirchenvogt Hans Diethelm eingeantwortet: Kirchengut 625 Pfund 19
Schill. Gelds, Spendgut 170 Pfd. 10 Batzen und 15 Schill. Gelds im Beisein von Hans Diethelm,
des Ammanns Sohn, Jakob Hasler und Jogli Benz.
1929/56


30.05.1636 Ammann und gesessener Rat der March genehmigen und beurkunden am Pfingstmontag
dieses Jahres die von den Genossen zu Siebnen im Einverständnis mit den Kirchhören
Wangen, Tuggen und Schübelbach getroffene Ausmarchung ihres Genossenkreises.
Für Siebnen handelten Statthalter Johannes Diethelm, Jak. Josser, Kaspar Kunz, auch Kaspar
Keßler; für den Abt von Pfäffers dessen Amtmann Moritz Zweiffel von Tuggen; für Wangen
Ammann Peter Guntlin, Baumeister Balth. Bärwig; für Tuggen SäckelmeisterGabriel Huber und
Amtmann Moritz Zweiffel; für Schübelbach Hans Bruhin und Jakob Hasler.
Es siegelt Fridolin Gruber, derzeit Ammann der March.
1929/28


14.08.1636 Wegen zu leichtem Brot werden mit je 10 Gl. bestraft: Kaspar Dettling in Steinen, Dietrich 
Fach
in Steinen, Dietrich Jütz, Kaspar Tätsch in Steinen, Hans Konrad Tanner, Diethelm Heller,
Sebastian Amriggis sel. Frau, Hans Meyer und der Sidler.
Schuhmacher Janser in Brunnen und Meister Jörg Zehnder, welche "Kaiben Leder" ins Land
gekauft haben, werden je um 20 Pfund gebüßt.
1909/53


28.02.1637 Abgeordnete der 3 Orte: von Schwyz, Diethelm Schorno, Landammann, Johann Sebastian 
und
Sebastian Abyberg, Altlandammann und Hauptmann Leonard Schorno, des Rats: geben zu
Brunnen zu den ältsten Bünden einige Erläuterungen in Bezug auf Gerichts- undHandelswesen.
1923/12


15.01.1642 Franz Amriggis, der wider Verbot Soldaten dingte und in des Herzogs von Parma Dienste
schickte, wird um 70 Gulden gebüßt, ebenso sein Schwager Josef Heller, Sohn des alten
Diethelm Heller.
1925/06


27.04.1642 Die Landsgemeinde von Schwyz, die erste nach dem Dorfbrand trifft folgende Wahlen:
Landammann Sebastian Ab Yberg der Kleine (für den abtretenden Landammann Diethelm
Schorno), Statthalter: Landvogt Michael Schorno (bisher Melchior Büeler),Seckelmeister:
Melchior Beeler bestätigt. "Haben meine gnädigen Herren in der Redingen Stammhaus gepflegt
Rat zu halten. Zur selbigen Zeit hat Frau Dorothea Ab Yberg selbiges besessen war Herr
Leutnant Heinrich Redings hinterlassene Witwe gewesen undsie war Herr Landammanns
Sebastian Ab Yberg des Kleinen Tochter gewesen."
1930/25


16.06.1642 Anno 1642 ist Herr Statthalter Büeler den 16. Brachmonat zwischen 12 und 1 Uhr Mitternacht
gestorben. Und Herr Landammann Diethelm Schorno den 22. Brachmonat zwischen 9 und 10
vormittag.
1931/37


27.11.1643 Uli Vogt versichert dem Melchior Wessmer 125 Pfd. Gelds auf Haus, Hof und Hauswiese zu
Siebnen, anstossend an Schuldners Weid und an die Gaß, oben an Hans Diethelms Kapellhof,
beiab an die Gaße, unten an Hans Vogts Weid und an Sekelmeister GuntlisRoßmüsli. Vorstand:
Hans Heinrich Hegner, derzeit Ammann in der March.
1920/72


17.12.1643 Alt Georg Oberlin im hintern Wäggithal versichert der Kirche Galgenen für vom Kirchenvogt
Mart. Schätti empfangene 31 Pfd. Gelds auf seine Güter, Haus und Hof, 3 Wiesen,
Heimkuhweid samt den Riedern im Hinterthal, anstoßend oben an sein Gschwend, anSimon
Düggelis Blatten und Tierboden, unten an die Aa, auch an Johannes Diethelms Riet und an
Jakob Oberlins Güter.
1925/65


03.04.1646 Johannes Diethelm in Vorderthal besitzt Haus und Hof, "alt-Hauswiese" genannt, und eine 
oben
daran gelegene Weid, anstoßend unten an die Landstraße, hinauf an seines Bruders Jakob
Diethelms Roßweid und an seines Bruders Heini Diethelms Güter.
1930/21


08.12.1647 Vor den verordneten Kirchenrechnern von Galgenen: Landesfähnrich Martin Hegner,
Landweibel Andreas Krieg, Hans Schwyter, Kirchenvogt Kaspar Diethelm und Landschreiber
Hans Rud. Hegner legen Rechnung ab:
Kirchenvogt Kaspar Diethelm für 1 Jahr, verbleibt nach Abzug von 6 Kronen für den
"Nördlinger" noch schuldig 184 Kronen 46 Schilling;
Alt-Spendmeister Jakob Wichert für 2 Jahre, verbleibt nach Abzug von 4 Kronen für seine
Belohnung noch schuldig 4 Kronen 98 Schilling;
Alt-Kirchenpfleger Kasp. Schwyter für 2 Jahre, verbleibt nach Abzug seines Lohnes von je 4
Kronen, die Kirche ihm schuldig, 27 Kronen 47 Schilling;
St. Josten-Pfleger Simeon Hegner für 1 Jahr, nach Abzug seines Lohnes von 1 Kronen, die er
nicht hat nehmen wollen, verbleibt er der Kapelle noch schuldig 60 Kronen 74 Schilling.
1934/75


15.07.1649 Johannes Diethelm, Ammann in der March, entscheidet im Ehrenhandel zwischen Balthasar
Egger von Altendorf [: Kläger :] und Kaspar Boos von Altendorf[: Beklagter :].
1919/37


28.12.1649 Vor den verordneten Kirchenrechnern von Galgenen: Landesfähnrich Martin Hegner,
Baumeister Andreas Krieg und Kirchenvogt Kaspar Diethelm legen Rechnung ab:
Kirchenvogt Kaspar Diethelm für ein Jahr, verbleibt der Kirche schuldig 193 Kronen 16 Schilling
5 Angster;
Hans Jost Hegner, alt-Kirchenpfleger, für zwei Jahre, und verbleibt man ihm schuldig 6 Kronen
5 Schilling 5 Angster;
Kaspar Schwyter, St. Josten-Pfleger, für ein Jahr, er verbleibt der Kapelle schuldig 42 Kronen
25 Schilling 2 Angster;
Johannes Schwander namens des verstorbenen Spendmeisters für zwei Jahre und verbleibt
schuldig 60 Schilling 4 Angster.
1933/83


14.07.1651 Die Pfarrkirche zu Wägi (Innerthal) besitzt an Ankengülten: auf Amtmann Joh. Huber ab 
seiner
Sennweid Bruhis Rowies oder Bruch 1 Maß, Statthalter Joh. Bruhis ab seiner Sennweid Rowies
oder Pfusti 1 Maß, Johannes Krieg ab seiner Sennweid Blatten 4Maß, Johannes Krieg ab seiner
Sennweid Tierboden 1 Maß, Gregor Bannwart ab seiner Sennweid Ziggen 1 Maß, Jakob Oberlin
ab Haus und Hof am Lauibach 1 Maß, Hans Mazenauer ab Haus und Hof zu Eneda 5 Maß,
Jakob Stachel ab Haus und Hof Flieggen 3 Maß,Hrch. Schätti ab seiner Sennweid Serhalden 6
Maß, Kaspar Diethelm ab seiner Sennweid Weri oder Schweig 1 Maß, Peter Schätti ab seiner
Sennweid Mangeten 1 Maß, Ulrich Vogt ab seiner Sennweid Ruostall 2 Maß, Hrch. Diethelm ab
Haus und Hof Künderen 2Maß, Joh. Diethelm ab seiner Wiese Balmeren 2 Maß, Jakob
Diethelm ab seiner Sennweid Buel 2 Maß, Hs. Jak. Schätti ab Haus und Hof zu Schwendi 1
Maß, total 34 Maß.
1929/36


21.07.1651 Die Pfarrkirche zu Wägi (Innerthal) besitzt an Spendgülten: Hans Jakob Mächler ab seiner
Wiese Schrägen 1 Viertel Kernen, Hans Jak. Mächler ab Bußisgschend 1 Viertel Kernen,
Johannes Krieg ab seiner Sennweid Blatten 1 Viertel Kernen, Johannes Kriegab seiner
Sennweid Tierboden 1 Viertel Kernen, Johannes Diethelm ab seiner Wiese Balmeren 1 Viertel
Kernen, Jakob Diethelm ab seiner Sennweid Büel 1 Viertel Kernen, Kasp. Näff ab seiner
Sennweid Mullisegg 1 Viertel Kernen, Hans Jakob Mächler am Bergvon Haus und Hof am Berg
1 Viert. Kernen, Statthalter Joh. Bruchi ab seiner Sennweid Pfusti ½ Viertel Kernen, Amtmann
Johannes Huber ab seiner Sennweid Bruchiswies oder Bruch ½ Viertel Kernen, Peter Schätti ab
seiner Sennweid Mangeten 3 ViertelKernen, Jakob Oberlin ab Haus und Hof Eneda (dazu 2
Pfund Gelds und 3 Schill. Gelds) 2 Viertel Kernen, total 14 Viertel.
1929/37


29.08.1651 Nach dem Urbar der Pfarrkirche in Wägi (Innerthal) bezieht die Spende daselbst an jährlichen
Kernenzinsen: Hans Jakob Mächler ab seiner Wiese Schrayen 1 Viertel Kernen, derselbe ab
Lußisgschwend 1 Viertel, Johannes Krieg ab seiner Sennweid Blatten 1Viertel, derselbe ab
seiner Sennweid Tierboden 1 Viertel, Johannes Diethelm ab seiner Wiese Balmeren 1 Viertel,
Jakob Diethelm ab seiner Sennweid Büel 1 Viertel, Kaspar Näff ab seiner Sennweid Mullisegg 1
Viertel, Hans Jakob Mächler am Berg von Hausund Hof am Berg 1 Viertel, Statthalter Joh. Bruhi
ab seiner Sennweid Pfusti ½ Viertel, Amtmann Johannes Huber ab seiner Sennweid
Bruchiswies oder Bruch ½ Viertel, Peter Schätti ab seiner Sennweid Mangeten 3 Viertel und
Jakob Oberlin ab Haus und HofEneda 2 Viertel, total 14 Viertel.
1929/44


31.08.1651 Die Pfarrkirche in Wägi (Innerthal) hat an jährlichem Anken, welchen der Sigrist einzieht und 
in
der Kirche brennen soll, 34 Maß; darunter befinden sich folgende Posten: Jakob Oberlin ab
Haus und Hof am Lauibach 1 Maß, Hans Matzenauer ab Haus und Hofzu Eneda 5 Maß, Jakob
Stachel ab Haus und Hof zu Flieggen 3 Maß, Heinrich Diethelm ab Haus und Hof Künderen 2
Maß, Johannes Diethelm ab seiner Wiese Balmeren 2 Maß und Hans Jakob Schätti ab Haus
und Hof zu Schwendi 1 Maß.
1929/44


12.09.1651 Die Pfarrkirche in Wägi (Innerthal) hat an jährlichem Anken, welchen der Sigrist einzieht und 
in
der Kirche brennen soll, 34 Maß; darunter befinden sich u. a. folgende Posten: Amtmann
Johann Huber ab seiner Sennweid Bruchis Rowies oder Bruch 1 Maß,Statthalter Johannes
Bruhi ab seiner Sennweid Rowies oder Pfusti 1 Maß, Johannes Krieg ab seiner Sennweid
Blatten 4 Maß, derselbe ab seiner Sennweid Tierboden 1 Maß, Gregor Bannwart ab seiner
Sennweid Ziggen 1 Maß, Heinrich Schätti ab seiner SennweidSerhalden 6 Maß, Kaspar
Diethelm ab seiner Sennweid Weri oder Schweig 1 Maß, Peter Schätti ab seiner Sennweid
Mangeten 1 Maß, Ulrich Vogt ab seiner Sennweid Ruostall 2 Maß und Jakob Diethelm ab seiner
Sennweid Büel 2 Maß.
1929/46


30.10.1651 Landammann und gesessener Rat in der March genehmigen am 28. Oktober d. J. auf Antrag
der Miträte von Wägi Jakob Diethelm, Meinrad Oberli und Hans Jakob Mächler das durch
Ammann Johann Diethelm, Landweibel Ulrich Huber und Landschreiber Joh. RudolfHegner
erneuerte Gült- und Urbarbuch der Pfarrkirche zu Wägi, da das alte Urbar teils verblichen, teils
aber sonst obscur und unrichtig war.
1930/61


21.11.1651 Die Pfarrkirche in Wägi (Innerthal) besitzt an Kapitalien 371 ½ Pfund Gelds, an Spendgut 26
Pfund 14 Schilling Gelds und14 Viertel Kernen, und an Vermögen der Sennenbruderschaft 12
Pfund Gelds.
Kirchgenvogt: Hans Jakob Diethelm, neu: Heinrich Diethelm; Spendvogt: Johannes Diethelm;
Bruderschaftsvogt: Jakob Diethelm.
1931/70


19.12.1651 Die Pfarrkirche Wägi (Innerthal) besitzt an Spendgülten: Ulrich Mächler ab Haus und Hof zu
Flieggen 5 Pfund Gelds, Ulrich Mächler ab Haus und Hof in der Heiteri 5 Schill. Gelds, Gregor
Bannwart ab der Sennweid Ziggen 1 ½ Schill. Gelds, Balthasar Vogtab der Sennweid Oberlin 1
½ Schill., Gelds, Hrch. Schätti ab der Sennweid Serhalten 1 Pfd. Gelds, Werner Diethelm,
Schübelbach, ab Haus und Hof in den Stöcken 1 Pfd. Gelds und Jakob Stachel ab Haus und
Hof Wägi (Flieggen) 17 Pfund Gelds.
1929/63


24.04.1653 Zur Aufbesserung des Pfrundgutes der Pfarrkirche in Wägi (Innerthal) wird auf die
zinspflichtigen Güter daselbst ein Betrag gelegt: auf Heini Diethelm 2 Kronen, auf Jakob
Diethelm 2 Kronen, und auf Johannes Diethelm 1 Krone.
1930/25


12.08.1653 Auswärts wohnende Güterbesitzer in Wägi: Heinrich Züger: Steinweid Alplin; Ammann Joh.
Huber: Sennweid Bruch; Kasp. Diethelm; Sennweid Oberbruch, Schweig und Stock und zwei
Weiden; Statthalter Johann Bruhi: Sennweid Pfusti; Gregor Bannwart: SennweidZiggen; Hans
Hüppi: Sennweid Aberli; Ulrich Weber: Weid Zindlen; Hans Kreigen Erben: Sennweid Tierboden
und Weid Blattli; Jörg Züger: Weid Köpfen; Thom. Benz: Weid schwarzenegg; Ammann Peter
Guntlin; Schwarzenegg, Falletschen und Zwyenegg; AntonSchätti: Schwarzenegg, oberer
Serhalten, klein Schwarzeneggli und Brüschstock; Heinrich Hegner: Stöckli; Hrch. Schätti: Stock
und unterserhalten; Ulrich Vogt und Kaspar Näff: Sennweid Heuboden; Marx Höhiner: Blatten;
Jakob und Wendel Weßner undMelch. Schätti: Großweid; Hans Diethelm: Ahornli; Jak. Krieg
und Mrd. Diethelm: Kollweid; Ulrich Hüppin: Ruostal; Hans Düggelin und Martin Weber:
Stoßweid; Mart. Diethelm und Hans Bruhin: Sal; Math. Berwig und Jak. Schätti: Röthstock;
Hans Bachmannund Melch. Vogt: Mutzewald; Hrch. Oberli, Hans Brändli und Martin Grätzer:
Spitz und Fluo; Statthalter Guntli: Großweid, Jak. Krieg: Fluo; Hans Bannwart: Rempenweidli;
Hyron. Krieg: Zügeren; Jak. Stößel: Brand; Hrch. Füchslin: Fluoberg.
1929/41


30.12.1654 Vor den verordneten Kirchenrechnern von Galgenen: Baumeister Andreas Krieg, Caspar
Schwyter, Hieronymus Krieg, Caspar Diethelm, Kirchenvogt und Hans Rudolf Hegner als
Aktuar, legen Rechnung ab:
Caspar Schwyter, St. Josten-Pfleger, für 2 Jahre: Aktivsaldo 67 Kronen 15 Schilling 1 Angster;
Heinrich Mäder, Pfarreinzüger, für 2 Jahre: Aktivsaldo 3 Kronen;
Meinrad Spät, Beinhauspfleger, für 2 Jahre: Aktivsaldo 142 Kronen 27 Schilling 3 Angster. Von
dieser Summe soll Mrd. Spät jährlich 50 Kronen verzinsen und darum 6 Gulden geben.
Hauptgut 150 Pfund Gelds.
Caspar Diethelm, Kirchenvogt, für ein Jahr: Aktivsaldo 37 Kronen 22 Schilling. Erbauung eines
neuen Sigersten-Hauses.
Hauptgut 1082 Pfund Gelds.
1934/78


23.11.1655 Nikolaus Diethelm in Schübelbach gibt dem "lieben Vetter" Hans Diethelm in Siebnen,
alt-Ammanns sel. Sohn, für 24 Pfd. Gelds Versicherung auf Haus und Hof auf Isenburg und
Heimkuhweid, alles aneinander, anstoßend an Mettlen und Kasteli.
1929/58


19.12.1655 Vor den verordneten Kirchenrechnern von Galgenen, Baumeister Andreas Krieg, Caspar
Schwyter, Hieronymus Krieg, Caspar Diethelm, Kirchenvogt und Joh. Rudolf Hegner, Aktuar
legen Rechnung ab:
Spendmeister Salomon Kessler für 2 Jahre: Passivsaldo 5 Kronen 12 Schill.;
Simeon Düggelin, Kirchenpfleger für 2 Jahre: Aktivsaldo 43 Kronen 50 Schill. 2 Angst.;
Caspar Diethelm, Kirchenvogt für 1 Jahr: Aktivsaldo 105 Kronen 22 Schill. Hauptgut 1082 Pfund
Gelds.
1933/82


19.11.1658 Die Gebrüder Meinrad, Mathias und Georg Oberlin geben dem Statthalter Johann Diethelm 
als
Vogt der Pfarrkirche Schübelbach für 20 Pfund Gelds Sicherheit auf ihren Gütern: Haus, Hof,
Wiese, Weid und Rietern aneinander im Innerthal, stoßen an ihrGschwend, bergab an Kriegs
Blatten und Eierboden, unten an die Aa und Johann Diethelm's Riet und an Jakob Oberlin's
Güter. Vorsatzung u. a.: 40 Pfd. Gelds dem Kloster Einsiedeln.
1918/69


25.03.1660 Heinrich Diethelm in Vorderthal besitzt die zwei Weiden "Gschwend" und "Husern" 
aneinander;
anstoßend unten an seine Husernwiese, hinauf an Jakob Diethelms Rietwiese Rappen, oben an
Johannes Diethelms Roßweid, an Jakob Diethelms Roßweid und an denTauwald, und hinab an
Hußbach.
1930/19


09.08.1660 Ulrich Eugster in Schübelbach errichtet einen Versorgnisbrief von 23 Pfund Gelds auf seinem
Haus, Hof und Weid auf Isenburg dem Hans Diethelm im Brosi als verordneter Vogt des
Siebnerbanns, anstoßend an Jakob Diethelms Weid und Plangg und an NikolausDiethelms Hof.
1930/45


11.12.1661 Vor den verordneten Kirchenrechnern von Galgenen Landesfähnrich Martin Hegner, Kaspar
Schwyter und Hans Rudolf Hegner legen Rechnung ab:
Hans Jakob Diethelm, alter Kirchenpfleger, für zwei Jahre, Aktivsaldo 3 Kronen 56 Schilling 4
Angster;
Heinrich Krieg, alter Spendmeister, für zwei Jahre, Passivsaldo 7 Kronen 60 Schilling;
Hieronymus Krieg, Kirchenvogt, Aktivsaldo 263 Kronen 30 Schilling 4 Angster.
Hauptgut 1122 Pfund Gelds.
1934/75


11.07.1662 Vom gesessenen Rate der March wird in diesem Jahre Jakob Schwiter wegen Trinken von
Wein ab der Fuhr um 9 Pfund gebüßt und zur Bezahlung von 15 ß Kosten verfällt. Wegen
gleicher Ursache wird Ulrich Spiser um 9 Pfd. gebüßt und in Kosten verfällt,desgleichen Hans
Jakob Gruber und Martin Diethelm, Zeugherr Buchers Knecht.
1926/38


31.05.1665 In Schübelbach stirbt Werner Diethelm, Besitzer der Liegenschaft Stöcken auf Isenburg, die
alsdann an seinen Sohn Ulrich Diethelm übergeht, gestorben 20. Juli 1669. Nachheriger
Besitzer war Johannes Keßler und seit 1684 Daniel Diethelm verehlicht mitMargaritha Diethelm
(Ehe: 1677 in Galgenen). Seine Kinder waren Johannes, geb. 28. Mai 1680, Ottilia, geb. 28. Mai
1683 und Josef Pius, geb. 11. März 1684. Im Jahre 1688 zinst von der Liegenschaft Stöcken
Jakob Keßler und 1761 Fürsprech Jakob Keßler.
1931/34


07.11.1666 Die Pfarrkirche in Wägi (Innerthal) besitzt an Kapital 406 Pfund 10 Schilling 5 Angster Gelds.
Kirchenvogt ist Jakob Diethelm.
1929/56


07.04.1668 Die Kirchgenossen von Schübelbach haben in diesem Jahre den "Buelhof" samt einer 
Kuhweid
im Namen der Kirche erkauft. Daran hat man bezahlt 243 Pfund Gelds. Auf dem Hof sind
gesetzte Gült 25 ½ Pfd. Gelds den Erben des Baumeisters Steinegger; ab demWeidli schuldet
man 1 Pfd. Gelds der Kirche zu Lachen und 1 Viertel Kernen der Kirche Altendorf. Das obige
Hauptgut ist mit dem 1668er Zins. Verordnete: Landammann Johann Diethelm, Johann Benz,
Johann Diethelm und Anton Wyß.
1930/22


08.06.1675 Wilhelm Hellers sel. Söhne Josef, Michael, Johannes und Diethelm im Appenzellerland sich
aufhaltend, erneuern vor dem gesessenen Landrat in Schwyz ihr Landrecht.
1913/37


18.03.1676 Nach dem Präsenzrodel für den neuen Kirchenvogt Uli Diethelm in Lachen beträgt der Gehalt
des dortigen Sigristen: 13 Kronen Wartgeld, 1 Kr. für die Kirchenwäsche, 1 Kr. für
Unschlittkerzen in die Kirche, 4 Kr. für das Läuten am Donnerstag Abend zurErinnerung an die
Todesangst Christi und Samstags für alle christliche Seelen, 1 Kr. 20 Schill. für jährlich
einmalige Säuberung der Apostel, total 22 Kronen 47 Schill. Es soll ihm keine weitere
Besserung gegeben werden laut Meiner Herren Erkanntnis.Für den Einzug für das Zurüsten des
hl. Grabes, wie es jetzt etliche Jahre geschehen, soll man ihm aus der Büchse für Speise und
Lohn geben 3 Dicken.
1930/18


25.09.1676 Diethelm von Hospenthal, in Mailand in Diensten stehend und daselbst verheiratet, erneuert 
für
sich und seine Söhne Jakob und Karl das Landrecht.
1910/64


09.09.1679 Vom gesessenen Landrat wird dem Franz Diethelm Schorno die Nagelwand in Iberg
lehensweise überlassen; um das Vergangene und Zukünftige soll er dem Landesseckelmeister
jährlich 30 Gl. begüten, hingegen aber vom Bauschilling nichts abzurechnen haben.Er soll auch
alle Gebäude in Dach und Gemach in Ehren erhalten. Der Landrat behält sich vor, diese
Alpfahrt wieder zu seinen Handen zu ziehen.
1906/47


07.09.1680 Erneuerung der Marchen um die vordere und hintere Ramseln in Schübelbach durch Mrd.
Schätti, Ulrich Gruber, Karl Franz Gruber und Landschreiber Frz. Ignaz Hegner.
Beisitzer: Johannes Schwendener, 1699 Jung Josef Diethelm, Peters Sohn und 1706 Peter
Diethelm.
1929/45


08.02.1681 Landschreiber Johann Diethelm Schorno hat den "Hirtzen" zu Schwyz gekauft.
1901/9


26.11.1681 Das Neunergericht zu Schwyz besteht aus folgenden Mitgliedern: Landammann Jakob 
Weber,
obrigkeitlicher Richter; Statthalter Joh. Gilg Imlig, Landvogt Franz Betschart und Joh. Sebastian
Zay, vom Landrat gewählt; Johann Jakob Kalchofner, HauptmannLeodegar Nideröst, Gesandter
Franz Jütz, Joh. Balth. Städelin, Ulrich Ulrich und Franz Pfyl, von den Vierteln gewählt.
Fürsprech: Franz Paul Betschart, Anton Ignaz Ceberg und Johann Peter Büeler. Landschreiber:
Johann Diethelm Schorno.
1903/67


09.10.1683 Der Landrat verkauft dem Gesandten Franz Diethelm Schorno die große Stagelwand samt
Zubehör in Iberg für 700 Gulden, unter der Bedingung, daß er dieselbe nur einem Landmann
verkaufen dürfe.
1902/53


02.09.1689 Marchung in der „Windegg“ des Jogli Diethelm in Vorderthal durch Säckelmeister Reding von
Schwyz, Landvogt Abegg, Gesandter Ceberg, Ammann Degen, Ammann Krieg, Statthalter
Steinegger und Martin Grätzer.
1926/47


06.02.1690 Franz Diethelm Schorno, des Rats zu Schwyz, errichtet dem Joh. Balthasar Inderbitzin auf
Morschach für eine Schuld von 4 Pfund Gelds eine Gült auf seiner Alpfahrt die klein und große
Staffelwand im Iberg. Siegler: Landschreiber Schorno.
1920/10


30.05.1692 Vom gesessenen Rate der March werden im Mai d. Jahres wegen zu leichtem Brot um je 9
Pfund gestraft Hans Jakob Hüppin und Balthasar Diethelm; letzterer wird deshalb um daß er
wider die Feuerordnung gehandelt auch noch vom schwyzerischenLandesseckelmeister um 9
Pfd. und 20 Schill. Zitertionskosten gebüßt.
1928/30


20.08.1692 Vom gesessenen Rate der March wird in diesem Jahre Jakob Diethelm in Schübelbach um 9
Pfund gebüßt, weil er die Schweinli ohne den Wochenmarkt außer Landes verkauft hat, mehr
um 15 ß, daß er vor meinen Herren, den Rechnern, den Hut aufgesetzt hat.
1926/45


06.05.1696 Dom. Strüby auf dem Urmiberg in Seewen verschreibt dem Fridolin Blaser, alt-Vogt der
Sennenbruderschaft, 25 Pf. Gelds auf seinen 2 Matten und Heimkuhweid Stalden und Willigs
aneinander am Urmiberg; anstoßend an Landammann Redings Ebnet, an StefanSuters Brachli
und an die Hausmatt, nidsich an Gerigsmatt, anderseits an Leonhard Blasers Willigs und oben
an den Klosterfrauen Wald. Vorsatzung 223 Pf. Gelds. Verschrieben von Joh. Diethelm
Schorno, Landschreiber.
1923/25


05.03.1697 Die Genossen von Hohleneich kaufen von Hans Jakob Diethelm zu Siebnen die Weid
Schwendi, hinter Eisenburg gelegen, ledig und los, um 500 Kronen, von denen 135 gleich bar
bezahlt und 365 zu Martini 1697 erlegt werden.
Die gleichen Genossen kaufen von Johanes Hegner zu Schübelbach die Weid Langschwändi
hinter Eisenburg, vorsatzfrei bis an 6 Stein Anken dem Gabriel Gugelberg, um 500 Kronen und
1 Dukaten Trinkgeld, zahlbar auf Martini 1697.
1911/15


29.12.1699 Da der bisherige Pfarrhelfer in Schwyz, Franz Kaspar Diethelm Abyberg als Chorherr nach
Bischofzell erwählt worden ist, wird vom Landrate in Schwyz Johann Werner Strübi als
Pfarrhelfer ernannt.
1914/95


10.12.1701 Oberst und Ratsherr Josef Heller wird vom gesessenen Landrat anstatt Ratsherr Franz 
Diethelm
Schorno sel. als Wundenbeschauer und Runsenbeschauer erwählt, ebenso wird derselbe als
Wegkläger ernannt.
1910/82


02.12.1703 Vor den verordneten Kirchenrechnern von Galgenen: Baumeister Franz Hegner, Johann
Hegner, Hans Leonhard Krieg, Hans Peter Grätzer, Siebner Kaspar Schwyter und
Landschreiber Johann Heinrich Hegner legen Rechnung ab:
Franz Hegner, Kirchenvogt für 2 Jahre. Aktivsaldo 118 Kronen 28 Schill. 1 Angster. "Hiervon
zieht sich von 2 Jahren hero weg die mahlzeit an der Kirchenrechnung 1 Kronen 10 Schilling".
Johann Hegner, Beinhaus- und Bruderschaftspfleger für 2 Jahre. Aktivsaldo 1 Krone 30
Schilling 5 Angster.
Franz Schätti, St. Jodoci-Kapellpfleger für 2 Jahre. Aktivsaldo 32 Kronen 12 Schilling 4 Angster.
Blasius Hegner, Pfarreizüger für 2 Jahre. Aktivsaldo 27 Schilling 4 Angster.
Martin Diethelm, alt-Kirchenpfleger für 2 Jahre. Aktivsaldo 4 Kronen 19 Schilling 1 Angster.
Basilius Hegner, Spendmeister für 2 Jahre. Passivsaldo 2 Kronen 28 Schilling 1 Angster.
1932/68


15.01.1711 Anstatt verstorbenen Kastellan Joh. Werner Betschart sel. wird Fähnrich Franz Diethelm
Reichmuth gegen Entrichtung eines Sitzgeldes von 1 Louisthaler als Kastellan von Bellenz
ernannt.
1905/3


28.03.1712 Die Genossengemeinde Lachen bewilligt dem Ignaz Hegner, dessen von Martin Diethelm
erkauften Haus und Hof außerhalb des Genossenkreises liegen, unter Verwahrung vor jeder
Konsequenz und aller Rechte, auf bittliches Anhalten auf ein Jahr die Nutzungder Genossame;
dafür muß Hegner einen besiegelten Revers ausstellen. – Aus Gnaden 1713 und 1719 teilweise
erneuert.
1923/17


14.02.1713 Vom Kapital des Sondersiechenhauses der Landschaft March in Lachen haben die 
Kastenvögte
an die erlittenen Kriegskosten folgende Titel angewiesen: 1. Dem Säckelmeister Schwiter 96
Pfd. Gelds auf Heinrich Vogt und auf Jung Johannes Keßler 64 Pfd.Gelds samt Zinsen von
1711 und 1712; 2. dem Landammann Bannwart an Josef Bruhin 29 Pfd. Gelds samt 1712er
Zins; 3. dem Ammann Bruhin auf sich selbst 4 Pfd. Gelds samt Zinsen; 4. dem Math.
Schnellmann auf Jak. Keßler 63 Pfd. Gelds samt 1712er Zins: 5.dem Frz. Züger auf sich selbst
5 Pfd. Gelds samt zwei Zinsen; 6. dem Jak. Ruoß 11 Pfd. Gelds auf Balz Ruoß und Abros
Ebnöther samt zwei Zinsen; 7. dem Ant. Schnellman 50 Pfd. Gelds auf Mrd. Diethelm; 8. dem
alten Josef Bruhin auf Konrad Ronner 60Pfd. Gelds samt 1713er Zins; 9. dem Landweibel
Rothlin an Ambos Knobel 10 Pfd. Gelds samt zwei Zinsen; 10. dem Mrd. Hegner 11 Pfd. Gelds
an alt Peter Bruhin samt 1712er Zins; 11. dem Säckelmeister Johann Nikl. Huber an Salom.
Fleischmann 37 und 5Pfd. Gelds; total 381 ½ Pfd. Gelds und 60 Kronen.
1926/10


24.04.1714 Meister Gregor Diethelm Wichert und Heinrich Franz Ganginer, haben in Josef Hegners
Mühlewiesen in Lachen, eine Bleiche errichtet.
1920/25


20.08.1717 Die Kirchenverordnung von Lachen, Säckelmeister Johannes Diethelm und Johannes 
Diethelm
mit Landschreiber Johann Heinrich Hegner verdingen dem Statthalter Leonz Fridolin Düggelin
und Hauptmann Jakob Hrch. Kaspar den neuen Altar der Kapelle auf derAllmeind zu fassen und
zwar schön „marfliert“. Sie sollen alles, was zu vergolden würdig und in das Gesicht fällt, wohl
vergolden, was aber nicht so völlig ins Gesicht fällt, wohl und schön marflieren und den Saum
vergolden, gleich den Presbiterienzu Einsiedeln. Für Arbeit und Materialien werden ihnen 225
gute Gulden bezahlt.
1928/45


02.04.1718 Vom Landrate in Schwyz wird Schulmeister Heinzers sel. Sohn eine Rekommendation an 
den
Rat in Küßnacht, für die durch Ableben von Kaplan Gregor Diethelm sel., erledigte
Kaplaneipfründe daselbst bewilligt.
1914/26


09.04.1718 Dominik Anton Schnüriger, derzeit Statthalter und gesessener Landrat zu Schwyz bestätigen
dem Rate zu Küßnacht (Vertreter: Ammann Oswald Ulrich und Statthalter Jost Melchior Sidler)
nach Kenntnisnahme von den Siegeln und Briefen die seitunvordenklichen Zeiten bestehende
Uebung und Herkommen, die (durch Resignation von Gregor Diethelm) vakierende Kaplanstelle
vom Rate aus wieder zu besetzen, entgegen den Behauptungen einiger Kirchgenossen, daß die
Wahl des Kaplans der Gemeinde selbstzustehe.
1910/25


20.01.1719 Alt Statthalter und Landvogt Ant. Ignaz Ceberg in Schwyz verzeigt und fertigt dem Richter 
Joh.
Balthasar von Euw des Rats und Hans Balth. Erb zu handen der Bruderschaft der Werkknechte,
aus dem letzten Erbgut des Hans Kaspar Blaser herrührend, imBetrage von 597 Gl. 22 ß 1 ½ a
per Transfix - gleichsätzig - Kapital von 200 Gl. auf des Ratsherr Joh. Martin Blasers Anteil
Haus und untern Hof samt Zugehör, wie solches ererbt worden ist. Die Hausmatte stoßt nidsich
durch und durch an gesandterJohann Rudolf Schornos Matte, obsich an Hans Heinrich Blasers
Hausmatte, einerseits an die Gasse und anderseits an Landvogt Diethelm Schornos Matte.
1920/07


28.01.1730 Die Pfarrei Galgenen zählte in diesem Jahre 108 Häuser mit 732 Personen. 1733 erbaute ein
neues Haus Johann Martin Diethelm auf dem Eichplätz; 1734 das 110. Haus an der Straße
nach Lachen Frau Wwe. Ankenwägerin Schätti und 1736 das 111. HausHieronymus Ziegler im
Stalden am Weg nach Wäggital für seinen ältesten Sohn Fridolin.
1927/07


09.11.1739 Die Genossame Wangen kauft von Josef Diethelm seine Sonnweid Feldrederen um 1400
Kronen, 1 Dublone und 6 Kronenthaler Trinkgeld; auf der Weid stehen an Zins dem Gotteshaus
Einsiedeln 12 Schilling Lehenzins, an welche Jakob Franz Diethelm als Inhaberdes Schwantli
einen Fünfteil zu tragen hat. Die Auszahlung soll zu Gallustag 1740, der Antritt mit dem 1741.
Nutzen erfolgen. Wangen behält sich die Ratifikation der Obrigkeit von Schwyz vor.
1910/74


06.06.1740 Auf gestelltes Ansuchen von Pius Bruhin im Ochsenfeld wird demselben vom Landrate der
March ein Fenster in sein neuerbautes Haus bewilligt.
Ferner wird die alte Verordnung wegen Spielen und Tanzen neuerdings bestätigt. Das Tanzen
an den Nachkilbenen wird erlaubt, jedoch nur für den Montag, nicht aber auch für den Dienstag
und Mittwoch, wie es bisher üblich gewesen ist.
Für die Beeidigung der Hinter- und Beisassen werden verordnet in der Obermarch
Landammann Pfister, in der Untermarch Statthalter Diethelm samt den Amtsleuten und im
Wägithal Siebner Züger.
1915/46


01.10.1741 In diesem Jahre verehelicht sich Landammann Simon Diethelm in Galgenen in dritter Ehe mit
Marianna Josefa Antonia Stadler von Rothenthurm, Tochter des Josef Anton Stadler sel.
1929/49


24.05.1745 Der Generalvikar des Bischofs Kasimir Anton von Konstanz urkundet: Da sich aus dem 
Berichte
des von uns speziell abgeordneten Kommissar und aus der Einvernahme der Parteien
hinlänglich ergibt, daß Karl Fridolin Diethelm der Frühmesserei und dem damitverbundenen
Schuldienst in der Ortschaft Lachen, den Obliegenheiten für Musik und der Unterrichtung der
Jugend in der Unterschulen bisher zum höchsten Schaden der Allgemeinheit nicht Genüge
geleistet hat, so auferlegen wir ihm, innert Monatsfrist,einen Helfer, der der Gemeinde genehm
ist und von ihr angenommen wird, der ihn sowohl in dem Schlagen der Orgel als im Unterrichte
der Jugend genügend ersetzen kann, zu sich zu nehmen und ihn auf seine Kosten zu erhalten.
Wenn er aber das innert dergesetzten Frist nicht leistet, so hat er seine Pfründe und sein Amt,
das nur manual ist, des gänzlichen aufzugeben.
1928/28


28.11.1746 Landammann Josef Anton Pius Diethelm in Schübelbach legt als Kirchenvogt der dortigen
Pfarrkirche Rechnung ab; er schuldet als Kirchenvogt 139 Kronen 64 Schill. 2 Angster, als
Schulverwalter 11 Kronen und als Stiftungsverwalter 82 Kr. 49 Schill. 5Angster. Aus diesen
Restanzen soll er an die neue Orgel dem Orgelmacher 100 Kronen bezahlen.
Die verordneten Räte rechnen das Schulvermögen zusammen, es beträgt 112 Kronen 59 Schill.
3 Angster, nämlich auf Kaspar Keßlers Haus und Hof "Naßtal" 28 Pfund Gelds mit dem 1745er
und 1746er Zins und Guthaben an der Kirche 40 Kr. 46 Schill. 4Angster.
1931/72


18.05.1750 Vom Landrate der March werden dem Landschreiber Hegner 20 Gld. an einen neuen Mantel
bewilligt.
Auf erfolgtes Ableben von Landammann Johann Simon Diethelm wird als Kastenvogt und
Siebner der Gemeinde Galgenen ernannt: Säckelmeister Leonz Hegner.
1915/41


03.06.1754 Vom gesessenen Landrate der March wird dem Jakob Franz Diethelm ein Fenster in sein
neuerbautes Haus bewilligt.
1914/44


22.11.1754 Landamman Joh. Ant. Pius Diethelm und Johann Pius Bruhin stellen das Vermögen der 
Schule
in Schübelbach fest mit 300 Kr. 36 ß samt dem 1753er Zins. Die Stiftungen der Jahre 1753 und
1754 betragen weitere 45 Kr. 10 ß Kapital mit dem 1755er Zins.
1930/65


21.04.1759 Besitzer der obersten Mühle in Lachen ist Kaplan Jonas Paul Rüttimann, Besitzer der 
mittelsten
Mühle ist Pfleger Franz Josef Theiler und Besitzer der untersten Mühle ist Johann s Peter
Diethelm.
1921/19


24.05.1764 Ammann und Rat der March schreiben an Schwyz: Den 20. April hat ein ziemliches Stück 
Land
samt Holz und Feld in der Gegend des alten "Schlipfsberg" sich losgerissen und einige
unterhalb gelegene Matten und Weiden des Kirchganges Altendorf teils ganz,teils stark mit
Schlamm und Steinen bedeckt; an vielen liegt der Schutt fast mannhoch. Meistbeschädigt sind:
Balthasar Züger, Jakob und Josef Franz Bächtiger, Adelrich Diethelm, Jakob Heinrich Helbling,
Ratsherr Johann Peter Krieg, Pius Kägin, PiusBeul und Georg Ulrich. Dieselben werden zur
Unterstützung und Erteilung eines Steuerbriefes empfohlen.
1906/28


09.12.1766 Vor Ratsherr Kaspar Diethelm und Säckelmeister Anton Dobler legt Säckelmeister Pius 
Bruhin
in Schübelbach für zwei Jahre als Kirchenverordneter daselbst Rechnung ab. Sie weist an
Einnahmen das in die Kirchenlade gelegte und für das Kirchenlandverwendete Geld und Zinsen
zusammen 2389 Kr. 49 ß 2 a, die Ausgaben für Kapitalanlage, Kirchenbau usw. betragen 2262
Kr. 60 ß; er schuldet sonach 126 Kr. 69 ß 2 a, die bar bezahlt und in die Kirchenlade gelegt
werden.
1931/75


23.05.1769 Johann Kaspar Ulrich, alt-Landvogt in Steinen, verschreibt eigenhändig dem Richter Rochus
Dom. Faßbind 800 Gld. Kapital auf sein Föchsten ob Steinen, anstoßend nidsich an Diethelm
Ulrich’s Föchsten, nebenhalb bis hinauf und obendurch an BonifazMoser’s Güter und an das
Allmeindseiti (!). Vorstand 20 ß Zehnten.
1915/42


27.07.1769 Landammann Frz. Ant. Hegner, Säckelmeister Georg Mart. Faßbind und Landschreiber Joh.
Josef Diethelm in Lachen verzeichnen Inventar und Aktiven und Passiven des verstorbenen
Kapellbruders Meinrad Witz. Guthaben nur 2 Gulden 30 Schill. 4 Angster;Schulden 20 Gulden
28 Schill. 2 Angster, darunter 30 Schilling dem Lieutenant Jakob Fridolin Diethelm , 3 Guld. 2
Schill. 2 Angster dem Doktor und Ratsherr Diethelm sel.; einige wenige Bücher (das "Buch der
goldenen Legende", "Das Leben der Väter","Der Grundriß der klösterlichen Vollkommenheit",
"Das alte und neue Testament", ein Büchlein "Maria vom gutrn Rat" und andere kleine
Büchlein); allerhand Werkzeug, da der Bruder Schlosser und Schmied war.
Im Jahre 1756 hatte er an das neue Gebäude der schmerzhaften Muttergottes-Kapelle 8 Gulden
vergabt.
1932/44


27.08.1770 Ein obrigkeitlicher Ausschuß des Landrates der March, bestehend aus Landammann Johann
Rudolph Bruhin, Landammann Kaspar Laurenz Knobel und Landschreiber Joh. Jos. Diethelm,
mit Zuzug des Siebners Jos. Mart. Mächler, marcht am 27. Juli dieses Jahresdie
"Schweinalpweid" in Innerthal aus, in der die obere und untere Schweinalp, Ober alp und
Schachen für Dach und Gemach Holz beziehen mögen, aber nicht zum Verkaufe solches
schlafen dürfen. Auch mag das Land, ungehindert von den Alpen, diesesausgezeichnete Holz
nach Belieben zu Handen nehmen.
1932/51


06.09.1770 Die Genossame Lachen verlehnt an Kirchenvogt Johann Konrad Diethelm auf 10 Jahre die
Weid, alten und kleinen Berg in der Stäfflen um jährlich 85 Kronen.
1922/44


19.08.1772 Infolge Streitigkeit über das Verkaufsinstrument zwischen Stift und Waldstatt Einsiedeln und 
der
Landschaft March betr. die Waldung in der Feldriedern und der Trepsen in Wäggithal findet nun
die Ausmarchung statt. Abgeordnete von Schwyz:Landessäckelmeister Joh. Balth. Dettling, des
Rats; von Einsiedeln: Fürsprech Joh. Georg Ganginer, Stiftsamtmann und dessen Sohn Joh.
Georg Ganginer; von der March: Zeugherr Josef Franz Steinegger, Landschreiber Joh. Jos.
Diethelm und LandweibelJakob Hrch. Krieg; für alt-Landammann Joh. Peter Schnellmann, als
jetztmaliger Nutznießer der Alp Trepsen, dessen zwei Söhne Fürsprech Melchior und Jung
Jakob Schnellmann.
1926/45


29.11.1772 Der im Jahre 1772 verstorbene Landammann Joh. Diethelm in Altendorf stiftete mit 18 
Kronen
eine Messe, 50 Kr. für Kirchenparamente, 8 Kr. an die Namen Jesu Bruderschaft, 2 Thaler für
die Seelensonntage, 90 ß an St. Johann und 100 Kr. an die neueGlocke.
1926/62


27.09.1774 Der Dienstagrat der March erkennt, der brandbeschädigte Kaspar Diethelm soll sein
Kollektenbüchlein in die Kanzlei legen, damit man jederzeit aus demselben ersehen könne,
wieviel der eine oder andere Ort ihm beigesteuert habe und man sich inereignenden Fällen zu
verhalten wisse.
1910/65


15.08.1776 Ausschüsse von Vorderthal (Ratsherr Schuler, Ratsherr Züger, Kirchenvogt Mächler und
Oswald Züger) und von Innerthal (Siebner Mächler, Ratsherr Diethelm und Kerzenvogt Joh.
Ulrich Mächler) entwerfen die Abkurung, um in Vorderthal eine eigene Pfarreizu errichten.
1912/50


03.03.1778 Franz Diethelm Ulrich verkauft dem Franz Waldvogel und Andreas Schuler das Aueli,
Steinhüttlin und Ober-Klein im Sihltal.
1920/15


17.06.1780 Pflichtenheft des jeweiligen Kapellbruders bei der schmerzhaften Mutter Gottes auf dem 
äußern
Riet in Lachen, verfaßt auf Anregung einer Kirchgemeinde durch den Kirchenrat und
verschrieben von Johann Josef Diethelm, Dorf- und Landschreiber.
1928/34


22.07.1780 Der schwyzerische Landessäckelmeister Walter Rudolf Bellmont vereinnahmt in diesem 
Jahre
in der March: Jos. Frz. Diethelm wegen Trölens um den Sigristendienst im Wägithal, zahlt
gütlich Gulden 78.
1928/40


17.06.1784 Eine Kommission des 2 fachen gesessenen Landrates der March bestehend aus 
Landammann
Jos. Pius Diethelm, Amtsstatthalter Jos. Anton Marty, alt-Landammann Franz Anton Hegner,
Landweibel Jak. Heinrich Krieg und Landschreiber Diethelm errichtet einVerzeichnis der in der
Landschaft March angesessenen Fremden. Es befindet sich in Altendorf die Familie des Johann
Anton König von Savoyen und des Joh. Zerer von Dammberg aus dem Bregenzerwald, in
Lachen jene des Jos. Karl Kellers aus den Höfen,Jakob Johann Hämmerlin von Nostlan ennet
dem Rhein (war 13 jhr. in französischen Diensten) Josef Franz Meyer, dessen Voreltern aus
dem Zürichbiet her stammten, Baptist Meyer deßgleichen, seit dem Abfall, Hermann Jakob
Grob sel. Familie von Männedorf,Konvertiten, Sebstian Anton Meuty ? aus dem Zürichbiet
stammend, seit dem Abfall, in Wangen. Die Familie des Joh. Ulrich Kümin von Freienbach, in
Schübelbach: jene des Jos. Leonz Weingartner von Bern und Rudolf Bündel, heimatlos.
1917/37


07.04.1785 In Lachen stirbt Frühmesser Franz Rudolf Diethelm von Lachen, 38 Jahr alt, der die Pfründe
seit 1778 versehen hatte.
1927/19


15.09.1785 Unter Vermittlung des Landessäckelmeisters Karl von Reding von Schwyz und des Dekans
Diethelm in Schübelbach findet zwischen den Kirchgenossen von Innerthal und Vorderthal eine
Abkurung und Ablösung statt und wird die Kirche in Vorderthal zu einereigenen Pfarrkirche
erhoben.
1911/55


30.11.1785 In diesem Jahre wurde Vorderthal als Kuratkaplanei mit Taufstein und Friedhof von Innerthal
getrennt. Das Seckelamt des Standes Schwyz steuerte 40 Fünflivres an die Kirche in
Vorderthal, die Genossame Tuggen gab 410 Kronen, die Genossame Altendorf 72Gl., Wangen
128 Kronen, die Genossame Sattelegg 5 Dublonen, die Genossame Hohleneich 160 Gl., die
von Buttikon 50 Kronen, die von Galgenen 12 Dublonen, die von Siebnen 50 Kronen, die von
Schübelbach 33 Kronen, die von Haslen 2 Dublonen; dasGotteshaus Einsiedeln steuerte "nebst
andern erwiesenen Wohltaten" 12 Kronenthaler, das von Muri 3 Louisdor, das von Wettingen 3
Doblonen, der Abt von St. Gallen 3 Louisdor, die Republik Gersau 6 ½ Gl. - Meinrad Diethelm
gab an die neuerbaute Kirche24 Kronen mit der Bedingung, daß alljährlich am St. Meinradstag
eine Messe für ihn gehalten werde.
1905/64


05.02.1786 Das Jahrzeitbuch der Pfarrkirche Galgenen verzeichnet eine Glockenjahrzeit für die 1786 in
Chur gegossenen und von Bischof Dionys, Graf von Rost, von Raite im Tirol, (erwählt den 16.
April 1777; gestorben den 31. Okt. 1799) geweihten vier Glocken:
1. Landammann und Siebner Joh. Kasp. Öthiker, Pate der großen Glocke zu Ehren St. Martins,
vergabte 8 Schiltidublonen; eingedenk seiner Frau M. Ursula Diethelm.
2. Frau Landesfähnrich und Ratsherr Anna M. Hegner (ihr Mann: Landesfähnrich Jos. Ant.
Diethelm), Patin der großen Glocke; Vergabung 3 Schiltidublonen.
3. Kirchenvogt Josef Ant. Grätzer ist Pate der zweiten Glocke, zu Ehren der hl. Mutter Gottes;
vergabte 20 Kronen; (seine Frau war Anna M. Rütimann sel.) Patin war Frau M. Barb. Knobel,
(verheiratet mit Kirchenvogt Jos. Martin Diethelm sel;) gab 6Schiltidublonen.
4. Kirchenvogt Jos. Mrd. Diethelm (verheiratet mit M. Kath. Ruoß,) Pate der dritten Glocke zu
Ehren St. Josef, gab 5 Schiltidublonen; Patin war M. Barb. Grätzer, (Frau des Kirchenvogt
Benedikt Fridol. Benz sel.,) vergabte 2 Schiltidublonen.
5. Franz Jos. Schwiter, Kirchenvogt, war Pate der vierten Glocke in der Ehre des hl. Johannes
des Täufers, (Frau M. Regina Hegner,) vergabte 1 Schiltidublone; Patin war Max. Appollonia
Bamert (Frau des Lieutenant Frz. X. Hegner,) vergabte 1Schiltidublone. Unterschiedliche
Guttäter vergabten zusammen 100 Gl. 40 ß.
1926/08


16.12.1786 Dem Ratsherr Johann Peter Diethelm von Lachen wird ein Empfehlungsschreiben an den 
Stand
Uri und an den Landvogt in Bellenz bewilligt, seine in Magadino liegenden 300 Lagel Wein mit
eigenen Pferden hieher zu führen.
1909/79


12.03.1787 Das Jahrzeitbuch von Altendorf, Rezension von 1787, verzeichnet folgende ältere Stiftung:
Junker Ambrosi Gugelberg hat vor St. Michael ein ewiges Licht für Hans Ambergs Seele erkauft
und 3 Pfd. 3 Schill. Gelds ab Pauli Vivis zu Lachen. Mehr setzte er1 Schill. Gelds an die Tafeln,
30 ß ewigen Gelds auf Diethelms Bannholz, genannt Lögis Bannholz.
1930/16


25.06.1787 Aufnahme eines Inventars der Paramenten und Zierraten der Kapelle der schmerzhaften 
Mutter
in Lachen im Beisein von Landammann Frz. Anton Hegner und den beiden Kirchenverordneten
Säckelmeister Georg Martin Faßbind und Fürsprech Michael Ganginer,verschrieben von
Dorfschreiber Diethelm, Landschreiber.
1928/35


08.12.1787 Das im Jahre 1787 erneuerte Jahrzeitbuch der Pfarrkirche Altendorf verzeichnet aus dem 
alten
Jahrzeitbuch folgende alte Stiftungen: „Herr Hans Bock, Leutpriester in Galgenen, hat gekauft
den Acker, darauf St. Josten Kapelle steht, und hat darauf denvier Kirchherren von Altendorf,
Wangen, Tuggen und Wägi je 2 ß Gelds und das Mahl an das auf St. Josten Tag zu begehende
Jahrzeit gesetzt. Er hat auch 1 Haus und Scheuer erbaut und der Kirche Galgenen viel Gutes
getan“.
„Junker Ambros Gugelberg hat vor St. Michael ein ewiges Licht für Hans Ambergs Seele erkauft
und 3 Pfd. 3 ß. Gelds ab Pauli Vivis Hof zu Lachen. Mehr setzte er 1 ß Gelds an die Tafeln, 30
ß ewigen Gelds auf Diethelms Bannholz genannt Löpis Bannholz“.
1928/65


25.09.1788 In diesem Jahre erfolgt die Neubearbeitung des Jahrzeitbuches der Pfarrkirche Galgenen 
durch
Joh. Peter Vital Hegner, auf Anordnung des Kirchenrates und der Kirchgemeinde, auf Anregung
von Pfarrer Georg Zeno Reding, Landammann und Siebner Jos. KasparDiethelm,
Landesfähnrich Jos. Ant. Diethelm und der übrigen Räte und Kirchenverordneten. Die
Neubearbeitung erfolgt teils wegen an vielen Orten fast nicht mehr zu lesenden Schriften, teils
wegen durch Alter und steten Gebrauch herausfallendenBlättern, teils wegen des bei vielen
Geschlechtern abgehenden nötigen Raumes und des wahren Sinnes und wieder versetzten
Stiftungen. Der Neubearbeiter versichert, daß er im Wesentlichen gar nichts abgeändert habe.
Es umfaßt zwei Bände in PapierGroßquart.
1926/51


31.05.1790 Maria Elisabeth Dettling in der March besitzt auf der Alp "Hochfläschen" einen Kloben 
Alprecht.
Unter obigem Datum wird dieser dem Landammann Josef Pius Diethelm zugestellt. Dieser
besitzt noch 3 Kloben, also gesamthaft einen Stoß.
1930/33


01.08.1794 In St. Sebastian in Spanien stirbt Kaspar Rud. Diethelm von Lachen, Major in spanischen
Diensten.
1927/43


28.10.1794 Von der Kirchgemeinde Lachen wird Landesschulherr Jonas Paul Ganginer als Probisor
bestätigt.
Am 11. November d. J. trifft die Gemeinde folgende Wahlen: Kirchenvogt: Statthalter Schwyter;
Pfarr-Einzüger: Pfleger Sebastian Schorno; Kapellpfleger: Zunftmeister Nikolaus Leonz
Ganginer; Kaplanei-Einzüger: X. Krieg; Frühmesser-Einzüger: AloisKnobel; Spendmeister:
Verwalter Diethelm.
1927/60


10.05.1795 Die Kirchgemeinde Lachen trifft folgende Wahlen: Mitglieder in das Neunergericht auf zwei
Jahre Statthalter und Siebner Hüppi und Ratsherr Schwyter zur Sonne; Schätzer Ratsherr Jakob
Johann Schwyter und Zunftmeister Kafader auf zwei Jahre bestätigt.
Als Zuzüger zum zweifachen Rat werden gemäß Landsgemeindebeschluß den Ratsherren von
Lachen beigegeben: Oberstlieutnant Thomas Ganginer, Kaspar Melch. Krieg, Hauptmann
Faßbind, Genossenvogt Heinrich Fridolin Rüttimann, Fridolin Theiler, ZunftmeisterJohann
Leonz Brändli, Zunftmeister Johann Kaspar Ruhstaller, Frz. Hrch. Fridolin Hunger, Vorsprech
Josef Anton Diethelm, Bannvogt Kaspar Anton Benz und Josef Anton Schwyter.
1932/29


01.05.1796 Von der Landsgemeinde der March wird Verwalter Johann Jos. Diethelm auf 4 Jahre als
Ratsherr und Landessäckelmeister erwählt. Ebenso wird Jos. Pius Diethelm auf 4 Jahre als
Fürsprech in das 9er Gericht ernannt.
1916/36


07.05.1796 Von der Landsgemeinde der March wird Säckelmeister Joh. Josef Diethelm als 
Landammann,
Fürsprech Melchior Mächler als Statthalter und Leutenant Bartholome Diethelm als
Säckelmeister neugewählt.
1915/37


16.05.1796 Infolge Ablebens von Kapellherr Joffer beschließt die Kirchgemeinde Lachen, die Pfründe sei
bis Martini einzustellen; eine Kommission bestehend aus Siebner Ganginer, Säckelmeister
Diethelm, Seevogt Schorno und von den Kirchgenossen Fürsprech Ganginerund Fridolin
Theiler wird beauftragt einen Stellvertreter bis Martini zu ernennen, Guttäter aufzusuchen, damit
eine einträglichere Fundation bewirkt werden kann und darüber ein Projekt aufzustellen.
Für den verstorbenen Martin Düggelin wird als Kirchenverordneter neu gewählt Kaspar Michael
Ganginer.
1930/29


02.08.1796 Wegen dem gewalttätig umgeworfenen "Schützenmürli" in Lachen wird vom zweifachen
Landrate der March erkennt, Landessäckelmeister Diethelm solle beauftragt sein, dasselbe
wieder erstellen zu lassen und dem Täter nachzuspüren.
Ferner wird eine Deputation an den Dekan abgeordnet, um gemeinsam mit demselben wegen
der "gegenwärtigen betrübten Zeit" einen allgemeinen Bittgang anzuordnen und hiefür Zeit und
Ort zu bestimmen.
1914/58


24.08.1796 Vom Landrate der March wird eine allgemeine Betteljagd angeordnet und die Aufstellung 
eines
Harschiers beschlossen. Für letztern ein Reglement zu entwerfen werden beauftragt Seevogt
Schorno, Ratsherr Vital Hegner und Major Krieg. Der Pachtlohn sollaus dem Angstergeld
bezahlt werden.
Ferner werden auf den Marchenuntergang gegen den Hof Pfäffikon abgeordnet: Landammann
Joh. Kaspar Bruhin, Säckelmeister Diethelm, nebst Landweibel und Landschreiber.
1914/63


05.06.1797 Vom 2fachen Landrate der March wird der Bittgang am Feste Johannes und Paulus für 
dieses
Jahr, anstatt auf den Etzel, in die Kapelle der schmerzhaften Mutter nach Lachen angeordnet.
Landmann Diethelm wird beauftragt in der Lade nachzusuchen, wann und zu welchem Zwecke
die Bittgänge der Landschaft March angesetzt worden sind.
1915/45


28.05.1798 Vom gesessenen Landrate der March werden zur Führung und Bereinigung der Rechnung
wegen den Kriegskosten verordnet, Statthalter Franz Anton Schwiter, Säckelmeister Josef
Lienhard Marty, Ratsherr Vital Hegner, alt-Landammann Hegner, alt-Präsident,Landweibel und
Landschreiber.
Senator Johann Josef Diethelm und Großrat Johann Peter Steinegger werden beauftragt, bei
Anlaß ihrer Reise nach Aarau den General Schauenburg in Zürich zu ersuchen die in Lachen,
Altendorf und Galgenen stehenden Truppen zurückzuziehen. In Wangen,Tuggen, Schübelbach
und Wägi soll Kirchgemeinde wegen Abtrag des erlittenen Schadens an diese 3 Gemeinden,
gehalten werden. Die Schlußnahme soll bis Mittwoch der Kommission eingereicht werden, und
Abgeordnete der Rechnung beiwohnen mögen.
1914/42


22.07.1798 Beerdigung von Pfarrer, Sextar und Exdekan Franz Sebast. Gasser, gebürtig von Seewen, in
Wangen in der Pfarrkirche daselbst, 74 Jahr alt. Er hatte die Pfarrei Wangen 47 Jahre
versehen. Die Leichenrede hielt Dekan Johann Mathä Diethelm, Pfarrer inAltendorf.
1931/44


10.02.1800 Die Genossen von Lachen verlehnen den Alten- oder Kleineuberg in der Stäfflen auf 10 Jahre
dem Franz Diethelm und Sohn von Galgenen gegen jährlichen Zins von 110 Kronen, und 1 Gld.
6 Schl. bar auf die Hand an jeden Genossen, der bei heutigerVersammlung mehrte oder
minderte.
1921/09


11.05.1800 Die Kirchgemeinde Lachen trifft folgende Wahlen:
Munizipalität: Präsident Michael Ganginer, Alois Schorno, Franz Mächler, alt Hauptmann Züger,
Michael Stigelitz, Suppleanten: Franz Leonz Ganginer, Thomas Hegner, Rudolf Diethelm.
1930/28


03.09.1800 Von der Municipalität Galgenen werden Präsident Diethelm, Vizepräsident Jos. Anton 
Diethelm
und Sekretär Josef Andreas Hegner beauftragt, die von der Regierung verlangte
Güterschatzung in der Gemeinde vorzunehmen.
1933/57


28.09.1800 Ueber die Frage, ob den ehemaligen Beisassen der March die Nutznießung an den
Gemeindegütern gütlich wolle zugestanden oder rechtlich vermehrt werden, wird von der
Generalversammlung in Lachen erkennt: daß einstweilen, was die allgemeinen Landesgüterund
Landeswaldungen betreffen mag, es der Zentralverwaltung überlassen sein soll, einen
Untersuch anzustellen, welche derselben diese Teilnahme verdient haben mögen oder nicht,
und hernach möge dieselbe diesen auch die Nutznießung gestatten odernicht.
Was aber die Nutznießung in unsern eigenen besondern Gemeindewaldungen von Seiten
derselben betrifft, so sollen deren Zugebung oder Abschlag einstweilen eingestellt sein.
Nach dem Verlust des jüngst verstorbenen Schullehrer, des geistlichen Bürger Hunkeler sel.,
wird eine Kommission (Pfarrer, Munizipal-Präsident Michael Ganginer, Agent Schwyter,
Säckelmeister Düggelin, Fridolin Theiler und Joh. Anton Diethelm)beauftragt, einen andern
braven, tauglichen Schullehrer aufzusuchen und den Gutbefundenen auf ein Jahr anzunehmen.
1927/54


14.12.1800 Von der Urversammlung der Gemeinde Galgenen werden als Kirchenverwalter gewählt:
Landammann Johann Kaspar Oetiker und Johann Franz Diethelm.
1934/76


29.01.1801 Zur Vereinigung der während drei Jahren erlittenen Einquartierungs- und Requisitionskosten,
exklusive Raub und Plünderung, werden von der Urversammlung der Gemeinde Galgenen
verordnet: Munizipals-Präsident Fridolin Anton Diethelm, Supleant JohannHeinrich Schwyter,
Suppleant Vital Hegner, mit Zuzug von alt-Munizipal-Präsident Johann Peter Hegner, Josef
Bartholomäus Diethelm, alt-Ratsherr Johann Peter Düggelin und Alois Diethelm.
1933/9


24.04.1801 Von der Munizipalität Galgenen wird erkennt, den schon vor der Revolution beschlossenen
Neubau des Kirchturms, für den die Materialien vorhanden sind, sofort in Angriff zu nehmen,
und mit dem Baumeister den Vertrag abzuschliessen. Die Baukommissionbesteht aus der
Munizipalität mit Zuzug der Kirchenverwalter: Josef Franz Diethelm und Johann Kaspar Oetiker,
alt Landammann, sowie Agent Johann Peter Schwyter, a. Ratsherr Johann Peter Hegner und
Melchior Diethelm.
Die Collaturrechte zu untersuchen werden beauftragt Hochwürden Pfarrherr Placidus Pfister,
Präsident Fridolin Ant. Diethelm, Agent Peter Schwyter, Johann Kaspar Oetiker alt
Landammann, Johann Peter Hegner alt Ratsherr.
1934/27


01.06.1801 Eine Deputatschaft der Munizipalität Lachen, bestehend aus alt-Senator Diethelm und
Rütimann, ersuchen mit persönlichem Vorstand die dreifache Munizipalität Einsiedeln, vereint
mit ihr eine Petition an die Regierung zu richten, von Schwyz getrenntund einem neu zu
bildenden Kanton Rapperswil einverleibt zu werden. Das Begehren wird jedoch in Anbetracht
des Besitzes von so vielen Nationalgütern einstimmig abgelehnt.
1926/30


15.06.1801 Da die Munizipalität Galgenen, die wiederholt verlangte Güterschatzung der Gemeinde noch
nicht vorgenommen hat, wird sie von der Regierung und von Distrikt-Statthalter nochmals
ängstlich aufgefordert dieselbe vorzunehmen, unter Androhung dergesetzlichen Strafe und der
Vornahme der Schatzung durch andere gesetzliche Strafe und der Vornahme der Schatzung
durch andere Gemeindebürger, auf Kosten der Munizipalität. Da nach dem Gesetze vom 15.
Dez. 1800 und 5. Jan. 1801 auch andere Bürger mitder Schatzung beauftragt werden können,
werden von der Munizipalität hiefür bestimmt, alt Ratsherr Johann Peter Düggelin und Aloys
Diethelm und als Ueberschätzer Vital Hegner.
1934/40


10.07.1801 Von der Muniziapalität Galgenen werden nach dem Gesetze vom 15. Juni 1800 als
Wahlmänner an die Kantons-Tagsatzung "mit Gehalt und Vollmacht" gewählt: Suppleant Vital
Hegner und Munizipalpräsident Fridolin Anton Diethelm.
1933/44


13.08.1801 Da die Gemeinde Galgenen am 8. Juli abhin durch den Hagel stark beschädigt worden ist, 
wird
von der Munizipalität erkennt: ein Verzeichnis der erlittenen Schadens aufzunehmen und
dasselbe der Verwaltungs-Kammer einzusenden mit dem Ansuchen, "dass wirvon den
unseligen Stüren befreit werden müssen". Da die Gemeinde Schübelbach und Wangen
gleichmässig beschädigt worden sind, wird Vizepräsident Josef Anton Diethelm beauftragt,
dahin zu wirken, dass dieselben sich ebenfalls dem Petitum anschliessen.
1933/52


28.09.1801 Von der Munizipalität Galgenen wird der von a. Ratsherr Johann Peter Hegner, als Vogt der
Frau Maria Helena Diethelm, und Landammann Oetiker getroffene Verkauf des Hofes des Peter
Diethelm sel. an Kirchenvogt Jos. Mart. Schätti im Vorderwägithalratifiziert. Der Erlös mag die
Klientin ihrem Ehemann Sebastian Schnellmann gegen hypothekarische Sicherung übergeben.
1933/63


26.12.1801 Die Kirchgemeinde Galgenen trifft folgende Wahlen: Kirchenverordnete: Josef Franz 
Diethelm,
alt-Landammann, Johann Kaspar Oetiker. Kirchenvogt: Josef Marti Diethelm. Bruderschaftsvogt
und Seelenpfleger: Ambros Schwander. Pfarrzahler: alt-KirchenvogtMichael Bünz.
Beinhauspfleger: Melchior Diethelm. St. Jostenpfleger: Munizipalist Josef Anton Diethelm.
Schulverordneter: Johann Peter Hegner.
1933/83


14.03.1802 Die Urversammlung der Gemeinde Galgenen trifft folgende Wahlen: Präsident: Fridolin Anton
Diethelm, Aktuar: Jos. Ant. Hegner, Wahlmänner: alt-Ratsherr Joh. Peter Hegner, alt-Ratsherr
Joh. Peter Düggelin, Kirchenvogt Jos. Martin Diethelm.
1934/18


19.03.1802 Von der Kirchgemeinde Galgenen werden als Wahlmänner gewählt: Supleant Vital Hegner 
und
Säckelmeister Josef Bartholomä Diethelm, National-Agent Johann Peter Schwyter.
1934/20


17.09.1802 Vom provisorischen Landrate der March wird erkennt, den aufgestellten Wachen den Befehl 
zu
erteilen, daß wenn ex-Senator Diethelm, alt und jung Joachim Schmid, Alois Bruhin, Schuster
Diethelm in Lachen, Johann Peter Steinegger und alt SchreiberWilhelm und Christian Kistler
von Reichenburg, welche außer Landes sich begeben haben, wieder zurückkehren, sie solche
arretieren und dem Landammann zuführen sollen. Alsdann sollen sie untersucht und auf ihre
Kosten ihnen eine Wache vor das Hausgestellt werden. Der Landammann soll ihnen den Eid
abnehmen das Haus ohne Bewilligung nicht zu verlassen mit Ausnahme des Kirchganges.
Nächsten Sonntag soll in allen Kirchgängen wegen jung Joachim Schmid publiziert werde, daß
er, weil er auf zweite Aufforderung noch nicht erschienen, das Vaterland verläumdet, sogar
wider dasselbe agiert und den Eid noch nicht geleistet habe, desVaterlandes verwiesen, sein
Vermögen dem Fiskus zuerkennt und er ein Meineidiger und dem Vaterland untreuer Mann sei.
1915/73


21.09.1802 Vom Landrate der March werden Ex-Verwalter Wilhelm und alt-Agent Kistler in Reichenburg 
auf
Wohlverhalten hin ihres Hausarrestes entlassen, jedoch in die Gemeinde eingegrenzt. Weil
Ex-Senator Diethelm trotz Anloben und aufhabendem Hausarrest gesternAbend auf der
Schmiedbrücke und heute vor Landammann Hegners Haus lange Zeit bei einigen Personen
gestanden ist, werden ihm auf seine Kosten 4 Mann als Wache geordnet und ihm auch der
Kirchgang untersagt. Der Wache hat er per Mann für jeden Tag 40nebst dem Mittagessen zu
bezahlen. Dem alt-Joachim Schmid und dem Joh. Peter Steinegger wird der Hausarrest
nachgesehen. Sie sollen sich jedoch nicht aus der Gemeinde entfernen und mit verdächtigen
Leuten nicht verkehren.
Da alt-Joachim Schmid nicht mit seinem ganzen Vermögen, sondern nur mit einer bestimmten
Kaution für seinen Sohn sich verbürgen will, wird erkennt, wenn er sich hiezu nicht verstehen
könne, soll der Sohn alsbald aus dem Lande geführt werden, worüberer mit seiner Frau sich zu
beraten verlangt. Mit Schreiben vom 21. Sept. 1802 erteilt Iselin, Präsident des Kriegsrates in
Glarus , den Rat, Ex-Senator Diethelm und jung Joachim Schmid nach Schwyz auszuliefern. Es
wird jedoch hievon abgesehen undjedem derselben auf ihre Kosten eine Wache von 4 Mann
beigeordnet.
1915/74


22.09.1802 Vom Landrate der March wird der von alt-Joachim Schmid vorgelegte Bürgschaftsschein 
nicht
acceptiert, da derselbe der ausgefällten Ratserkanntniß nicht entspricht. Auf alsdann von ihm
gemachten Vorstand wird erkennt : daß er für Prozeßkosten wegenseinem Sohne und für
dessen Beobachtung des Hauserrestes wie auch dafür, daß derselbe keine verdächtige
Korrespondenzen führe oder Komplotte mache, überhaupt für dessen Handlungen seit dem
gestrigen Tage gut zu stheen habe. Der Vater haftet fernerpersönlich dafür, daß sein Sohn auf
jeden Ruf vor der Obrigkeit erscheint. Die Wache bei Ex-Senator Diethelm soll diesen Abend
noch vom Kirchenrat Lachen gestellt, inskünftig aber aus andern Gemeinden besetzt werden.
Die für den Untersuch ernannteKommission soll zur Widererlegung der ausgestreuten Lügen
auf Sonntag eine Publikation verkünden lassen.
1917/59


25.09.1802 Mit Schreiben und beigefügter Kopie eines Rezesses von Schwyz ersuchte Ex-Senator
Diethelm den Landrat der March, ihm die Gründe zu eröffnen, warum er mit Hausarrest belegt
und ihm eine Wache vor das Haus gestellt worden sei. Vom Landrate wird seinemBegehren
nicht entsprochen da er diese Behörde übergangen und sich trotz seiner Abneigung gegen die
Obrigkeit des Kantons an den Rat in Schwyz gewandt hat, und er die Gründe noch früh genug
erfahren wird. Da er die aufgestellten Wachen eigenmächtigaufgehoben und nicht mehr bezahlt
hat, sollen solche inzwischen eingestellt bleiben. Weil er wider alle sich ergebenden Kosten
protestiert, soll der Prozeß über ihn eingestellt und alles in status quo und bei den schon
ergangenen Erkanntnissen bisauf weiteres verbleiben, was ihm alles schriftlich mitgeteilt wird.
1915/76


02.10.1802 Ueber eingelangtes Schreiben vom Rate in Schwyz wird vom Landrate der March erkennt:
wegen Ex-Senator Diethelm, dessen Delikte und Verantwortung dem Kantonsrate schriftlich
mitzuteilen unter Kenntnisgabe, daß man ihn durch Wachen und Hausarrest insichern Verwahr
gebracht habe, welche aber von demselben eigenmächtig aufgehoben seien.
Ein gleiches Schreiben soll an den Rat in Schwyz abgehen wegen Ex-Verwalter Wilhelm in
Reichenburg, der die ihm aufgetragene Rechnungsablage wegen den einsiedlischen Gütern
noch immer nicht getan und den Hausarrest gebrochen hat. Da der Pfarrer inSchübelbach in
seiner Predigt gesagt hat, daß die Obrigkeit auf Reden von Spionen höre und urteile, ohne eine
Verantwortung zu gestatten, wird hierüber vom Landrate der March erkennt: den Dekan
schriftlich zu ersuchen, den Pfarrer zur Leistung vonSatisfaktion gegen die Obrigkeit
anzuhalten.
Der Schultheiß von Rapperswil soll ersucht werden, den Statthalter Büeler anzuhalten, die in
seinen Händen liegenden und die Landschaft March betreffenden Protokolle einzusenden.
1924/49


12.12.1802 Die Kirchgemeinde Lachen beauftragt und bevollmächtigt die Gemeindekammer, die
Besorgung der Kirchenämter und Pflegschaften bis zum Ablauf ihrer Wahlzeit weiterzuführen,
unter Zusicherung voller Schadloshaltung für ihre Mühe und Ausgaben. Zu diesemZwecke soll
sie nach Verfluß eines Jahres der Kirchgemeinde Rechnung stellen.
Eine Kommission von 7 Mitgliedern wird beauftragt, sich dahin zu verwenden, daß der
Kirchgemeinde Lachen die gehabten Kriegskosten durch die Gemeinden des Distrikts oder des
Kantons vergütet werden. In dieser Kommission werden geordnet: PräsidentMichael Ganginer,
Exsenator Diethelm, Richter Schwyter, Expräsident Schorno, Advokat Schmid, Exmunicipalist
Diethelm und Exmunicipalist Theiler.
1931/76


20.03.1803 Die Landsgemeinde der March trifft ihre Wahlen wie folgt: Landammann: alt-Landammann 
und
Kantonsdeputierter Josef Pius Bruhin, als Statthalter: alt-Statthalter Schwiter, Ochsenwirt in
Lachen, Säckelmeister: alt-Säckelmeister und Kirchenvogt JakobAnton Diethelm in
Schübelbach. Die Wahl der Ratsherren und Richter in ehevoriger Zahl wird den
Kirchgemeinden überlassen. Der Gemeinde Reichenburg wird ihr eigenes Gericht wie früher
zugestanden. In den Rat wählt dieselbe 5 Mitglieder. Die Wahl derKantonsräte wird dem
Bezirksrate überlassen. Als Landschreiber wird gewählt Johann Peter Steinegger und als
Landweibel jung Franz Anton Marty.
Auf Antrag von Fürsprech Schmid wird Säckelmeister Diethelm beauftragt, auf das
bevorstehende Kapellfest in Lachen auf Landeskosten Kerzen in das Rathaus anzuschaffen.
1914/23


25.03.1803 Von der Kirchgmeinde Lachen wird eine Anfrage, ob bei den bevorstehenden Wahlen die 
sechs
alten Ratsherren, welche vor der Revolution diese Stellen bekleideten, wieder in ihren
ehevorigen Ratsstellen bestätigt oder in Neuwahlen einzutreten sei, inletzterm Sinne
entschieden. Es werden in den Rat gewählt: Ratsherr Schorno, Ratsherr Hunger,
alt-Landammann Diethelm, Fridolin Theiler, Heinrich Fridolin Rütimann, Dr. Pius Steinegger,
Präsident Gangginer und Advokat Schmid.
Als Richter werden gewählt: Amtsstatthalter Schwyter und alt-Landammann Joh. Jos. Diethelm.
Landschreiber Johann Peter Steinegger wird als Gemeindeschreiber und Landweibel Frz. Ant.
Marty als Gemeindeweibel ernannt.
1933/21


11.04.1803 Vom gesessenen Landrate der March wird nach Belesung des Schreibens der
Regierungskommission in Schwyz vom 8. ds. M. in welchem nebst "verschiedenen auffallenden
Ausdrücken" geboten wird, heute die Wahl der Kantonsräte vorzunehmen, mit 18 gegen
14Stimmen erkannt, auf die Wahl nicht einzutreten. Hievon soll der Siebnerkommission in
Schwyz Mitteilung gemacht und Landammann d'Affry in Freiburg angefragt werden, ob die
Aufstellung eines Kantonsrates bei der wirklichen Lage der Dinge statthabenkönne oder nicht.
Dem Säckelmeister Jakob Anton Diethelm sollen durch eine Kommission die Landeskapitalien,
Zinsen und Gelder eingewiesen werden.
Die verlangten Listen der Gemeindebürger sollen der Regierungskommision in Schwyz
übersandt werden. Es zählt die Gemeinde Altendorf 291, Lachen 309, Galgenen 308, Vorderthal
104, Innerthal 52, Schübelbach 378, Wangen 200, Nuolen 15, Tuggen 162 undReichenburg
153, zusammen 1972 stimmberechtigte Bürger über 20 Jahren.
1915/30


20.05.1803 Vom Bezirksrate der March werden die jungen Schützenknaben von Lachen mit ihrem 
Gesuche
um obrigkeitliche Schützengaben abgewiesen, ihnen jedoch nach alter Uebung gestattet, nach
Schluß der Sitzung jedes einzelne Ratsglied persönlich um eine Gabeanzugehen.
Der von Dekan Diethelm und gesamten Geistlichkeit zur Genehmigung eingesandte Entwurf
einer Christenlehrverordnung wird zur näheren Prüfung an eine Kommission gewiesen.
1917/31


30.05.1803 Vom Bezirksrate der March wird das Schreiben von Dekan Diethelm, in welchem nach
bischöflicher Verordnung die Bittgänge beschränkt und beantragt wird, inskünftig jährlich anstatt
zwei nur noch einen allgemeinen Bittgang nach Einsiedeln abzuhalten, zunäherer Begutachtung
an eine Kommission gewiesen.
1914/43


28.10.1803 Vor dem Bezirksrate der March wird dem alt-Joachim Schmid in Lachen, das unterm 9. Sept. 
d.
J. über ihn ergangene Urteil, des Kantonsgerichtes, welches ihn zur kniefälligen; gelehrten
Abbitte bei offener Türe, zur Ehrenreparation für LandammannBruhin, Statthalter Schwiter und
die 13er Kommission in Schwyz verfällt, vorgelesen und von ihm die verlangte Satisfaktion
erteilt.
Ebenso leistet alt-Ratsherr und Fürsprech Schmid, die vom Kantonsgericht erkannte Abbitte,
wie auch alt-Landammann Joh. Jos. Diethelm die ihm auferlegte Satisfaktion.
1914/80


25.04.1804 Vom Bezirksrate der March wird erkennt, dieses Jahr wiederum eine allgemeine
Landeswallfahrt nach Einsiedeln abzuhalten. An derselben sollen die Mitglieder des Rates samt
Landscheiber und Landweibel, letzterer in der Landesfarbe, wie auch aus jederFamilie
wenigstens eine Mannsperson teilnehmen. Die einzelnen Bittgänge sollen auf dem Etzel sich
treffen, um in Einsiedeln gemeinsam einzuziehen. Den Tag zu bestimmen und in Einsiedeln
Vorsorge zu treffen für den Kirchengesang beim Gottesdienste,wie auch ein allfälliges
Bittgesuch an den Bischof nach Konstanz zu richten, werden Landammann Bruhin und Dekan
Diethelm beauftragt. Jedem an diesem Bittgang sich beteiligenden Priester aus der March soll
ein Gulden Präsenz gegeben werden, doch soller für das Land zu applizieren schuldig sein.
1915/34


19.05.1805 Von der Bezirksgemeinde der March wurden als Mitglieder in den Kantonsrat gewählt:
Landammann Josef Anton Pius Bruhin, Ratsherr Leonz Höner; Ratsherr Heinrich Schwiter und
Ratsherr Johann Anton Diethelm.
1915/41


06.09.1806 Auf die traurige Nachricht, daß zu Lauerz und in dortiger Gegend ein unerhörter Bergabbruch
vor sich gegangen, wodurch unbeschreiblicher Schaden erfolgt sei und daher nötig, dem
respektiven Bezirksrat Schwyz dies Falls unsere Hilfe anzubieten, wirdvom Bezirksrate der
March erkennt, es soll in einem angemessenen Schreiben Mannschaft zur Hilfeleistung
angeboten und solche auf Landeskosten dorthin beordnet werden. Die nähern Anordnungen zu
treffen werden beauftragt, Landammann Schwiter und dieKantonsräte Höner und Diethelm von
Altendorf.
1915/69


02.10.1806 Die Kirchgemeinde Lachen beauftragt am 9. Juni d. J. nach Ablehnung eines daherigen
Gutachtens des Bezirksrates vom 22. November 1804 den zweifachen Gemeinderat, mit Zuzug
von alt-Landammann Diethelm, die streitige Angelegenheit wegen denRequisitionen und
Einquartierungen von 1798-1803 mit dem Bezirksrate zu regeln.
1933/64


26.10.1806 Die Kirchgemeinde Lachen trifft folgende Wahlen: Kirchenverordnete: Ratsherr Düggelin und
Hauptmann Michael Ruhstaller; Kirchenvogt: Pfleger Rauchenstein; Pfarrzahler: a.
Landammann Diethelm; Kapellpfleger: Sattler Anton Hüppy; Kaplanzahler: MeinradAppert;
Frühmesserzahler: Beat Grätzer; Schulvogt: Zunftmeister Bernhard Diethelm. Er soll diese
Pflegschaft nach Massgabe des neuen Einzugrodels inskünftig unentgeltlich besorgen.
Am 2. November dieses Jahres wird für den ablehnenden Diethelm als Schulvogt ernannt:
Pfleger Alois Marty.
1934/65


02.02.1807 Auf erfolgtes Ableben von Pfarrer Jakob Martin Spieß wird von der Kirchgemeinde Lachen 
eine
Kommission von 16 Mitgliedern beauftragt, einen seeleneifrigen, tauglichen und
exemplarischen Pfarrherrn aufzusuchen. Sie soll neue, den jetzigenZeitumständen
angemessene Bestallungsbriefe für Pfarrer und Kaplan entwerfen und dahin trachten, die
Pfründeinkünfte zu vermehren. Diese Kommission besteht aus folgenden Mitgliedern:
Landammann Hegner, Senator Diethelm, alt-Rat Schorno, alt-RatGanginer, alt-Rat Peter
Schwyter, alt-Kantonsrichter Steinegger, Richter Kafader, Kirchenverordneter Joh. Mich.
Ruhstaller, Hauptmann Züger, Kirchenvogt Frz. Leonz Ganginer, Jos. Ant. Schwyter z.
Hirschen, Josef Anton Rüttimann, Hauptm. Steinegger,Siebnergerichtsschreiber Mächler,
alt-Genossenvogt Al. Schwyter und alt-Rat Schwyter, Färber.
1928/08


01.05.1808 Die Bezirksgemeinde der March wählt als Landammann den bisherigen Statthalter Huber, als
Statthalter Kantonsrat Joh. Anton Diethelm und als Säckelmeister Jak. Frz. Düggelin in Lachen.
1916/37


26.05.1808 Der Gemeindevorsteher von Lachen ermahnt bei Eröffnung der Kirchgemeinde die Eltern, 
ihre
minderjährigen Kinder bei eintretender Nacht zu Hause zu behalten; auch soll inskünftig junge
Leute das nächtliche Herumschwärmen und Prögen unterlassen undsich des Schwatzens und
Drückens auf den Gallerien in der Kirche enthalten.
Die zur Tilgung der Gemeindeschulden von 5235 Kr. 14 Sch., zum Verkaufe in Aussicht
genommene 3 Stück Bannwald, sollen unter der Direktion einer Kommission geschlagen und
außer Landes verkauft werden, wofür die bezirksrätliche Bewilligung einzuholenist. In diese
Kommission werden gewählt: Richter Schwyter, Säckelmeister Düggelin, Kantonsrat Schmid,
Kantonsrat Schorno, Ratsherr Hunger, Richter Theiler, alt-Senator Diethelm, Kantonsrichter Jos.
Ant. Schwyter und Hauptm. Züger.
1931/33


30.10.1808 Die Kirchgemeinde Lachen trifft folgende Wahlen: Kirchenverordneter: alt-Rat Michael
Ganginer und Hauptm. Ruhstaller; Kirchgenvogt: Bernhard Ignaz Diethelm; Pfarrerzahler: Alois
Hüppi; Kapellpfleger: Goldschmied Anton Gallati; Schulvogt: BalzMächler; Kaplaneieinzüger:
Jakob Grüniger; Frühmesserzahler: Ignaz Schorno; Sigrist: Spieser bestätigt; Wächter: Jakob
Heinrich Rüttimann und Pius Düggelin.
1932/63


07.11.1808 Vom Bezirksrat der March wird dem Kantonsrat Alois Schorno, gegen Entrichtung von 100
Gulden in die Armenkasse, die Veranstaltung einer Lotterie um 7000 Gulden, unter Aufsicht von
Landammann Bruhin und Amtsstatthalter Diethelm, bewilligt.
1927/62


26.01.1809 Landammann und Pannerherr Alois v. Reding in Schwyz, namens der Familie Reding und
Säckelmeister Barthol. Diethelm und Kantonsrichter Vital Hegner, namens der Pfarrgemeinde
Galgenen, vereinbaren, daß die 3800 Gld. Auskauf des Kollaturrechtesfolgendermaßen bezahlt
werden müsse:
a) 1000 Gld. bar auf Martini 1809;
b) 1000 Gld. bar auf Martini 1810;
c) 1600 Gld. an zwei guten Kapitalien in der March auf Martini 1810;
d) der Rest von 200 Münzgulden wird von der Familie Reding verwendet wie folgt:
1. an die Kirche in Galgenen 200 Münzgulden;
2. zur Verbesserung der sehr sparsam dotierten Pfründe eines Kaplans zu Biberegg 2000
Münzgulden;
3. für Vermehrung des Jahrzeitfonds der Redingschen Familien-Kapelle daselbst 400 Gulden;
4. der Redingschen Familien-Kapelle in Oberarth, hauptsächlich in Rücksicht des durch den
Bergfall vom 2. Sept. 1806 für die selbe erfolgten Verlustes an Kapital 400 Gulden;
5. Unterstützungsfond für angehende Geistliche aus dem Geschlechte Reding 800 Gulden.
1927/07


10.04.1809 Vom Bezirksrat der March wird dem Kantonsrat Alois Schorno gegen Entrichtung von 150
Gulden in die Armenkasse die Veranstaltung einer zweiten Lotterie im Betrage von 12,500
Gulden unter Aufsicht von Amtsstatthalter Joh. Ant. Diethelm und LandammannSchwyter
bewilligt.
1928/20


18.02.1810 Die Kirchgemeinde Lachen erkennt die Anstellung eines eigenen Gemeindeschreibers, da
Landschreiber Steinegger öfters verhindert ist, an den Versammlungen des Kirchenrates
teilzunehmen. Die Festsetzung des Gehaltes wird dem Gemeinderate überlassen.
Als Gemeindeschreiber wird gewählt: Johann Andreas Blasius Ganginer.
Die Schulkommission mit zwei Zuzügern wird bevollmächtigt, alles dasjenige zu verfügen, was
zur Beförderung des Unterrichtes im Latein, in der Musik und in der Rechenkunst ersprießlich
sein kann. Als Zuzüger werden gewählt: Kantonsrat Schmid undRatsherr und alt-Landammann
Joh. Jos. Diethelm.
1931/13


17.06.1810 Wegen der zu Gunsten der Armen zu errichtenden Lotterie wird von der Kirchgemeinde 
Lachen
erkennt, daß vorerst der Lotterieplan durch eine Kommission geprüft und alsdann in Sachen
eine Kirchgemeinde einberufen werden soll. In diese Kommission werdengewählt: Pfarrer und
Kommissar Georg Anton Ganginer, Kantonsrat Schmid, Kantonsrat Schorno, alt-Landammann
Diethelm und Rudolf Diethelm.
1932/36


21.06.1810 Von der Kirchgemeinde Lachen wird der von Leutnant Rudolf Diethelm entworfene 
Lotterieplan
zu Gunsten der Armenanstalt, der 3500 Gewinne nebst eidgen. Prämien bei 7000 Losen
vorsieht und einer Kommission geprüft worden ist genehmigt. Der Kommission,welche die
bezirksrätliche Bewilligung einholen soll, wird Pfarrer und Kommissar Ganginer beigegeben, der
sich bei der Standeskommission in Schwyz um die Bewilligung verwenden soll. Kantonsrat
Schorno soll ersucht werden, die Direktion zu übernehmen.
1931/38


13.01.1811 Der Kirchgemeinde Lachen wird eröffnet, dass Pfarrer Georg Anton Ganginer als Sekretär 
der
Armen-Lotterie, die einen Reingewinn von florin 1877.22 erzielt habe, Abnahme der daherigen
Rechnung wünsche und die obrigkeitlichen Aufseher und Bedienstetefür eine Gratifikation
empfehle. Es wird in Sachen erkennt, es sei dem Pfarrer Ganginer für seine Bemühungen den
verbindlichsten Dank auszusprechen und ihm eine Gratifikation von 250 florin zuerkennt. Die
Festsetzung der Gratifikation für dieobrigkeitlichen Amtsdiener, Sekretär und Knaben wird einer
dreigliedrigen Kommission übertragen, bestehend in Kantonsrat Schmid, Ratsherr Hunger und
a. Landammann Joh. Jos. Diethelm. Aus dem Reingewinn sollen die in Gersau und Zürich
versetztenKapitalbriefe ausgelöst werden. Der Zins aber für die Armen verwendet werden.
1932/05


26.01.1811 Der Gemeinde Innerthal wird eine eigene Salzauswägerstelle bewilligt. Als ersten 
Salzauswäger
wird am 30. Januar vom Bezirksrate der March Kirchenvogt Franz Diethelm ernannt.
1913/8


03.06.1811 Von der Kirchgemeinde Galgenen werden Siebner und Ratsherr Peter Hegner, Ratsherr
Bartholome Diethelm, Kirchenvogt Josef Martin Diethelm in abgang seiner, sein Sohn Mathä
und Kirchenvogt Melchior Diethelm verordnet sich nach einem zweiten Geistlichenund
Schullehrer umzusehen und zu akkordieren. Sollte der betreffende Geistliche die Schule nicht
übernehmen wollen, soll der Gemeinderat einen weltlichen Lehrer anstellen.
1933/36


27.10.1811 Die Kirchgemeinde Galgenen trifft folgende Wahlen: Kaplan und Schullehrer für ein Jahr:
Kaplan Henggeler; er übernimmt auch das "Orgelschlagen". Kirchenverordnete: Siebner Peter
Hegner und Peter Düggelin. Kirchenvogt: Heinrich Schwyter.Pfarreinzieher: Franz Meinrad
Kessler. Bruderschaftspfleger: Kaspar Schättin. Kirchenpfleger: Thomas Schwyter.
Beinhauspfleger: Peter Schwyter. St. Josten Kapellpfleger; Balthasar Melchior Ziegler.
Seelsonntagspfleger: Martin Kessler. Schulvogt: Ant.Hegner. Schulinspektoren: Kantonsrat Vital
Hegner und Mathä Diethelm. Sigrist für ein Jahr: J. Melchior Mäder.
1933/69


05.01.1812 Vor dem Gemeinderat Galgenen rekommandiert sich Lehrer Fridolin Rütimann, "daß ihm
möchte ein Restanzlein, so er dem Kirchenvogt Melchior Diethelm annoch wegen Kostgeld
schuldig sei, als Trinkgeld schenken und bezahlen". Es wird seinem Begehrenentsprochen.
1934/4


12.07.1812 Die Spreitenbachwuhre bei Lachen befindet sich laut Bericht einer Kommission in schlechtem
und für die Gemeinde gefährlichen Zustand. Die Wuhrpflichtigen und Anstösser haben ihre
auferlegten Tagwen geleistet, doch sind noch weitere Arbeitenerforderlich. Die Kirchgemeinde
Lachen beauftragt den Gemeinderat, die noch erforderlichen Tagwerke nach freiem Ermessen
auf die Bürger zu verlegen und eine neue Wuhrverordnung samt Instruktion für den
Wuhrmeister zu entwerfen. Als Wuhrmeister wirdFranz Schorno gewählt.
Es erfolgen Ergänzungswahlen in den doppelten Gemeinderat: 1. Zunftmeister Ruhstaller, 2.
Genossenvogt Stählin, 3. Brunnenvogt Gangginer, 4. Kirchenvogt Bernard Diethelm.
1934/44


21.03.1813 Auf eingelegte "Klage und Bitte" wird Kaplan Henggeler vom Gemeinderat Galgenen als
Mitglied der Armenkommission entlassen und als Mitglied neu gewählt: Ratsherr Bartholomä
Diethelm.
1933/20


24.10.1813 Die Kirchgemeinde Galgenen trifft folgende Wahlen: Kaplan Henggeler wird neuerdings für 
ein
Jahr als Kaplan und Schullehrer bestätigt; für den Orgeldienst erhält er eine Dublone.
Gemeindeschreiber: Jos. Mathä Diethelm. Kirchenverordnete: Bruhin,Siebner Hegner, Ratsherr
Bartholomä Diethelm. Kirchenvogt: Jos. Ant. Diethelm. Pfarreieinzüger: Michael Schnüriger.
Bruderschaftsvogt: Spendvogt Simon Hegner. Kirchenpfleger: Jost Mart. Laurenz Krieg.
Beinhauspfleger: a. Rat Jost Mathä DiethelmSeelensonntagpfleger: Simon Krieg. Schulvogt:
Mrd. Schättin. Sigrist: Melchior Mäder, bestätigt.
1933/68


21.11.1813 Vom Gemeinderat Galgenen wird an Stelle des resignierenden Feuerhauptmann Joh. Mathe
Diethelm als solcher neugewählt: Martin Mäder, auf der Halte, und als Weibel dessen Bruder
Meinrad Mäder.
1934/71


30.12.1813 Amtsstatthalter Schmid referiert vor dem Bezirksrate der March, in der letzten Sitzung des
Kantonsrates habe Kantonsstatthalter Louis Aufdermaur darauf angetragen, die alte Ordung im
hiesigen Kanton wieder einzuführen und daher den Kantonsrataufzulösen. Landammann
Weber, und Landamman Alois Reding und andere Herren mehr haben diese Motion nicht nur
heftig bekämpft, sondern auch Kantonsstatthalter Aufdermaur tüchtig zur Ruhe und Ordnung
gewiesen, worauf der Kantonsrat erkannt habe, daßdie wirkliche Verfassung ferner bestehe und
keine Untertanen mehr statt haben sollen, und daher zwei Mitglieder wechselweise aus den
äußeren Bezirken in die vollständige Kantonskommission geordnet worden sind. Der Bezirksrat
erkennt, es solle anLandamman Weber und Reding ein in verbindlichen Ausdrücken wohl
abgefaßtes Dank- und Empfehlungs-Schreiben per express durch Kantonsrat Höner nach
Zürich gesandt werden. Die Ausfertigung der beiden Schreiben wird Landammann Huber und
LandammannDiethelm hübertragen.
1913/83


25.01.1814 Vor dem Bezirksrate der March referiert Amtsstatthalter Schmid über die politischen
Verhältnisse zwischen Schwyz und den äußern Bezirken. Es wird ein Schreiben vom
gesessenen Landrate in Schwyz d. d. 20. Januar d. J., "welcher sich als ersteKantonsbehörde
aufwirft, die jetztigen behörden als provisorisch erklärt und eine Landsgemeinde auf den 30ten
d. in Schwyz anberaumt, welche als Souverain über alles im Kanton entscheiden soll" verlesen.
Vom Bezirksrate werden Amtsstatthalter Schmid,Landammann Jos. Anton Pius Bruhin und
Landammann Joh. Anton Diethelm abgeordnet, an der Konferenz der fünf äußern Bezirke in
Einsiedeln teilzunehmen, die Rechte und Freiheit derselben zu wahren.
1913/8


22.03.1814 Auf Anraten von Landammann von Reinhard in Zürich, daß die äußern Bezirke sich
organisieren sollten unter Vorbehalt der Genehmigung der Tagsatzung wird vom Bezirksrate der
March auf erfolgtes Referat von Amtsstatthalter Schmid eine Kommission von 4Mitgliedern
ernannt, welche in Einsiedeln mit den Abgeordneten der Bezirke Einsiedeln, Küßnacht,
Wollerau und Pfäffikon ein Gutachten entwerfen sollen, wie diese fünf Bezirke im Innern
organisiert und die Civil- und Justiz-Pflege zu administrierensind. In diese Kommission werden
ernannt Landammann Hubler, Amtsstatthalter Schmid, Landammann Bruhin und Landammann
Diethelm.
1913/20


04.07.1814 Auf erfolgte Einladung des Landrates von Schwyz, zur Erinnerung an die den 24. Mai dieses
Jahres stattgefundene Wiedereinsetzung des Papstes Pius VII. in Rom eine angemessene
Feier zu veranstalten, wird vom Bezirksrate der March erkannt: es solleeine solche am 24. Juli
in allen Gemeinden des Bezirkes angeordnet werden. Am Vorabend und am Feste selbst soll
eine halbe Stunde mit allen Glocken geläutet, hiebei wie auch bei der Prozession mit Mörsern
geschossen werden. Zur Festsetzung derkirchlichen Feierlichkeiten soll die gesamte
Geistlichkeit des Bezirkes durch Dekan Diethelm zu einer Konferenz einberufen werden.
1913/42


12.09.1814 Auf Vorstand von Siebner Düggelin und Richter Melch. Pius Bruhin, namens der Gemeinde
Wangen wird vom Bezirksrate der March erkennt; der Beschluß der Gemeinde Wangen
betreffend die Renovation der dortigen Pfarrkirche solle geschützt werden, jederSteuerpflichtige
soll gehalten sein, sein Treffnis innert 14 Tagen dem Einzüger zu bezahlen, ansonst dasselbe
mit einem drittel Zuschlag rechtlich eingezogen werden mag. Richter Johann Josef Diethelm
wird vom Bezirksrate der March für seinenverstorbenen Vater Lorenz Diethelm provisorisch als
Ratsherr ernannt.
1913/57


24.10.1814 Die Geistlichkeit des Zürich-March Kapitels versammelt sich am 24. und 25. Oktober d. J. in
Lachen. Das Kapitel unter dem Vorsitz des Kammerers und Pfarrers Guggenbühl in Näfels
wählt an Stelle des verstorbenen Dekans und Pfarrers Diethelm inAltendorf neu als Dekan den
bischöflichen Commissarius Georg Anton Gangginer in Lachen. An dem Mittagessen, welches
beim "Kreuz" im neuen Anbau stattfand, nahmen nebst 22 Geistlichen und nebst dem Vorstand
des Bezirkes March, der Gemeinde Lachen undAngestellten noch weitere 31 Personen Anteil,
wovon per Person dem damaligen Gastgeber, Landschreiber Peter Steinegger sel., nur Gulden
2 und Diseretwe Gulden 31 10 Schilling, Kuchengeld 1 Gulden 30 Schilling zukommt. Der
Bezirk spendet 7 BouteillenEhrenwein. Für die Feldmusikanten werden 4 Gulden 34 Schilling
und für die Schützen 5 Mass Wein, Fleisch und Brot 2 Gulden verrechnet.
1934/64


29.10.1815 Vom Gemeinderat Galgenen werden Ratsherr Mathä Diethelm und der Gemeindeschreiber 
als
Schulvisidatoren ernannt, die wenigstens alle 4 Wochen die Schule zu visidieren haben.
Am 3. Dezember wird erkennt, dass hochw. Herr Kaplan nach Verfluss von 8 Tagen keine
neueintretenden Schüler der ersten Klasse mehr annehmen müsse. Alle Schüler sollen die
Schule fleissig besuchen, um nicht zum eigenen Schaden auch noch ihreMitschüler zu
benachteiligen. Es soll eine daherige Publikation erlassen werden.
1934/65


21.11.1815 Siebner Jos. Karl Ebnöther, Ratsherr Joh. Melchior Züger und alt Siebner Melchior Mächler 
von
Vorderthal und Pfarrer Knobel von Innerthal, Siebner J. Ulrich Züger, alt Ratsherr Jos. Mächler,
Richter J. Michael Schättin, Lieutenant Karl Diethelm,Kirchenvogt Caspar Leonz Dobler,
Kirchenvogt Ignaz Stachel von Innerthal, treffen unter Vorbehalt der Ratifikation durch den
apostolischen Generalvikar Göldlin die Vereinbarung, daß Innerthal seine pfärrlichen Rechte
auf Vorderthal des gänzlichenabtritt und dafür ein Kapital von 48 Kronen erhält.
1910/77


04.03.1816 Bezirksammann Ulrich in Küßnacht hat mit Schreiben vom 12. Febr. d. J an Bezirksammann
Schmid in Lachen den sehnlichen Wunsch geäußert, er möchte wegen der künftigen
Kantonsverfassung vom Bezirksrate der March ein Gutachten entwerfen und solchesKüßnacht
zum gemeinsamen Handeln mitgeteilt werden. Vom Bezirksrate der March wird Ehrengesandter
Franz Joachim Schmid beauftragt mit beliebigem Zuzug vom Rate ein Projekt abzufassen und
dasselbe Ulrich mitzuteilen. Zur Entwerfung derKantonsorganisation werden nach Schwyz
abgeordnet: Landammann Schmid und Landammann Diethelm.
1914/18


24.03.1816 In Vollziehung des Beschlusses der Kirchgemeinde, vom 28. Febr. d. J. werden vom
Gemeinderat Galgenen 10 Kreuztaler vom Ueberschuss der letzten Steuer für Schulprämien
bestimmt. Kantonsrat Vital Hegner, Ratsherr Heinrich Schwyter, Ratsherr Schwanderund
Ratsherr Josef Bartholomäus Diethelm, verpflichten sich, hie zu noch aus freien Stücken, je
noch einen halben Kreuztaler beizusteuern.
Bartolomä Hegner soll vor nächsten Gemeinderat zitiert werden und demselben für seine gegen
ihn übelausgedrückte Rede Abbitte leisten. Im Weigerungsfalle solle es dem Bezirksrate
verzeigt werden.
1934/20


21.04.1816 Von der Kirchgemeinde Galgenen werden als Mitglieder in den Bezirksrat gewählt: Siebner
Johann Peter Hegner, Kantonsrat Vital Hegner, Ratsherr Jos. Bartholome Diethelm, Ratsherr
Heinrich Schwyter, Ratsherr Ambros Schwander und Ratsherr Jos. MathäDiethelm.
Als Richter in das Neunergericht wird gewählt: Ratsherr Jos. Mathä Diethelm.
Auf Anhalten wird Kaplan Henggeler als solcher und als Lehrer für ein Jahr bestätigt, ebenso
Sigrist Balthasar Melchior Mäder.
1934/26


06.05.1816 In der Verhör-Kommission des Bezirkes March werden vom Bezirksrate gewählt: 
Landammann
Schmid, Landammann Diethelm und Kantonsrat Vital Hegner. Es wird ihr der Auftrag erteilt mit
möglichster Beförderung einen Straf-Codex zu bearbeiten und denselbendem Rate vorzulegen.
1930/27


04.11.1816 Vor dem Bezirksrate der March wird ein Schreiben von "Seiner Excellenz dem General d'Auf
der Maur, Oberst des mit unserm Kanton kapitulierten katholischen Schweizer Regimentes
seines Namens in den Diensten Sr. Majestät des Königs der Niederlande",datiert Schwyz, den
23. Okt. 1816, verlesen. In demselben wird die Ernennung des Major, Fürsprecher und
Kantonsratssubstitut Kaspar Ignaz Diethelm von Lachen als Hauptmann zu diesem Regiment
von seiner Majestät dem König der Niederlande durch Decretvom 16. Sept. 1816 dem Rate
offiziell angezeigt. Diethelm wird als Werbeoffizier aufgestellt und zur Unterstützung empfohlen.
Vom Rate wird erkennt: dem General Auf der Maur die gemachte Mitteilung höflich zu
verdanken unter Zusicherungdesobrigkeitlichen Schutzes für Hauptmann Diethelm und dessen
Werbung. Ferner sollen die Korporationen ersucht werden, den Genossennutzen gleichwohl
verabfolgen zu lassen.
1913/70


13.01.1817 Mit Schreiben vom 12. Januar d J. beantragt General Auf-der-Maur in Schwyz dem 
Bezirksrate
der March die Uebernahme der Stellung einer Kompagnie in königl. holländischen Diensten.
Vom Rate wird erkennt: Es solle das Schreiben höflichst verdankt unddie Sache zur näheren
Prüfung und Antragstellung an eine Kommission gewiesen werden. In diese werden ernannt:
Landammann Schmid, Amtsstatthalter Höner, Landammann Bruhi, Landammann Diethelm, und
Kantonsrat Mechler.
1914/6


02.02.1817 Von der Kirchgemeinde Galgenen wird erkennt, dem Kaplan Paul Henggeler, um ihm einen
öffentlichen Beweis der allseitigen Zufriedenheit mit seiner bisher treugeleisteten Dienste zu
geben, eine jährliche Zulage von 5 Luisdor zu verabfolgen. Es wird ihmbewilligt, die Schule in
eine Vor- und Nachmittagsschule zu trennen und für die Unterschule nach seinem Gutfinden
einen weltlichen Lehrer in seinen Kosten anzustellen. Er wird der jährlichen Stellung um sein
Amt als Kaplan und Lehrer enthoben.Kantonsrat Jos. Mathe Diethelm und Gemeindeschreiber
Jos. Franz Diethelm werden als Schulvisitatoren ernannt.
1934/10


10.03.1817 Das Kommissionalgutachten vom 21. Februar d. J. betreffend die von General Auf-der-Maur
dem Bezirksrate der March beantragte Stellung einer Kompagnie in niederländische Dienste,
wird vom Bezirksrate genehmigt. General Auf-der-Maur soll angefragtwerden, ob die daherigen
Unterhandlungen in Schwyz oder Lachen stattfinden sollen. Zu denselben werden ernannt:
Landammann Schmid, Amtstatthalter Höner und Landammann Diethelm. Die Genehmigung
durch die Bezirksgemeinde wird vorbehalten.
1913/17


14.05.1818 Vom Bezirksrate der March werden an das am 17. d. in Schwyz stattfindende Pannerfest
abgeordnet; Landammann Bruhin, Amtsstatthalter Schmid und Landammann Diethelm.
1913/31


03.08.1818 Auf gemachten Vorstand von Richter Karl Diethelm zum "Schäfli" in Innerthal, daß ihm 
bewilligt
werden möchte, am dortigen Jahrmarkt tanzen zu lassen, wird vom Bezirksrate der March
erkennt: Es solle im Bezirk an den folgenden Tagen zu tanzen erlaubtsein:
Am Jahrmarkt in Innerthal;
am Montag und Dienstag nach der Kirchweih;
am Jahrmarkt in Siebnen;
an den Ausschießen und
an den Jahrmärkten in Lachen.
Ferner wird die Verordnung für die Schätzer der Landschaft March vom Bezirksrate genehmigt.
Es wird auch erkennt: es solle in jeder Gemeinde des Bezirkes ein Heuwäger ernannt und eine
daherige Verordnung entworfen werden.
1913/49


19.10.1818 Vom Bezirksrate der March wird erkennt: es solle dem Postamt in Zürich durch ein
Kanzleischreiben die schon den 6. Dezember 1817 erfolgte Wahl des Josef Kaspar Diethelm in
Lachen als Bote der Landschaft March nach Zürich angezeigt, und dasselbeersuch worden,
denselben in dieser Eigenschaft anzuerkennen, und ihm alle in die Landschaft March
gehörenden Briefe, Paquete und Effekten zu übergeben. Es soll auch für den Zürcher und
Rapperswylerboten eine Instruktion entworfen werden. Ferner wirderkennt: es soll jung Johann
Anton Züger wegen seinem groben Betragen gegen Genossenvogt Schnellmann durch den
Läufer abgeholt, und demselben morgens 6 Stockstreiche an der "Stud" gegeben, und ihm
durch den Landammann einen tüchtigen Zuspruch erteiltwerden. Sollte Züger sich ferner gegen
seinen Vogt gröblich benehmen, solllen ihm vermehrte Stockstreiche zuteil werden.
1913/66


25.10.1818 Von der Kirchgemeinde Lachen wird als zweiter Kaplan Herr Rickenbacher von Arth auf ein
Jahr gewählt. Ferner werden gewählt: Kirchenverordnete: Säckelmeister Josef Anton Schwyter
und Kantonsrat Rudolf Diethelm; Kirchenvogt: Pfleger Paul Brägger;Pfarrzahler: Genossenvogt
Ulrich Stählin; Kapellpfleger: Frz. Mrd. Hegner; Schulvogt: Löwenwirt Josef Anton Marty;
Kapellpfleger: Bärenwirt Pius Brändli und Peter Knobel auf der Mühle.
1932/62


04.01.1819 Vom Bezirksrate der March wird der Vertrag mit dem Postamte in Zürich vom 22. Dezember
1818 genehmigt. Die Postsachen für den Bezirk March, die bisher mit der Churerpost Montags
und Freitags nach Rapperswil spediert und jeweilen am Dienstag undSamstag durch einen
eigens hiefür bestellten Schiffmann von Lachen dort abgeholt wurden, sollen inskünftig durch
den neu ernannten Zürcherboten Kaspar Diethelm am Mpntag und Freitag jeder Woche in
Zürich zur Spedition nach Lachen übernommen werdenmögen. Die näheren Bestimmungen
über Portobetrag und Kautionsleistung der Boten werden vertraglich geregelt.
1914/4


09.05.1819 In Vollziehung des Landsgemeindebeschlusses vom 2. Mai abhin werden zur Entwerfung 
eines
Gutachten über Schuldentilgung und Erziehung einer besseren Landesökonomie auf jedes
Ratsmitglied 2 Zuzüger in eine daherige Kommission genannt. Es werdengewählt Altrat Michael
Gangginer, Dorfvogt Josef Anton Schwyter, Kirchenvogt Kaspar Rauchenstein, Zunftmeister
Kaspar Ruhstaller, Fürsprech Pius Bruhin, Genossenvogt Joh. Jos. Schwyter, Genossenvogt
Ulrich Stähli, Orgelbauer Michael Gangginer, altLandweibel März, Fürsprech Sebastian Teiler,
alt Genossenvogt Al. Schwyter, Hauptmann Jos. Ant. Gangginer, Löwenwirt Jos. Ant. Marty, alt
Genossenvogt Kaspar Hegner, Gemeinderatsschreiber Andreas Blasius Gangginer,
Waagmeister J. J. Spieser,Hauptmann Fridl. Hunger, Kaspar Hegner, Glaser, Jos. Anton
Schmid, jünger und Anton Diethelm.
1931/30


06.06.1819 Da nach dem Loskauf des Kolaturrechtes der Pfarrkirche Galgenen nach dem Ableben von
Pfarrer Reding von Biberegg der schwer erkrankt ist, die Gemeinde Galgenen alsdann selbst
einen Pfarrer wählen kann, wird von der Kirchgemeinde zur Entwerfung einesBestallungsbriefes
für den Pfarrer eine Kommission von 9 Mitgliedern ernannt. In diese werden gewählt: Siebner
Johann, Peter Hegner, Ratsherr Thomas Schwyter, Kantonsrat Vital Hegner, Kirchenvogt Joh.
Martin Diethelm, Kirchenvogt Leonz Schwyter,Leutnant Kaspar Düggelin, Josef Benedikt
Diethelm, Kirchenweibel Johann Peter Hegner, Gemeindeschreiber Joh. Benedikt Düggelin. An
Stelle von Gemeindeschreiber Jos. Franz Diethelm wird als solcher auf 2 Jahre neu gewählt
Joh. Benedikt Düggelin.
1934/38


22.05.1820 Von der Landsgemeinde der March wird erkennt, die Bezirkskanzlei inskünftig durch 2
Landschreiber besorgen zu lassen. Dieselben stehen im gleichen Range und beziehen
zusammen einen Gehalt von 30 Dubl. nebst den Sporteln. Die Zuteilung der Arbeit unddes
vierteljährlich auszuzahlenden Gehaltes erfolgt durch den Bezirksrat. Als Landschreiber werden
gewählt der bisherige Johann Peter Steinegger und Hauptmann und Unterschreiber Kaspar
Ignaz Diethelm.
1917/31


22.12.1822 In Lachen stirbt Landschreiber Kaspar Ignaz Diethelm, geb. 20. Nov. 1787, Sohn von
Landammann Josef Pius Diethelm und der M. Regina Bruhin, gest. 1823. Er wurde anfänglich
vom Vater vür den geistlichen Stand bestimmt, besuchte eine Zeit lang dieLateinschule in
Lachen, studierte 1802 im Institut für angehende Geistliche in Ueberlingen, 1803 und 1804 im
Kloster Einsiedeln, Kaufmannslehrling 1807 in Marseille, 1808 Rückkehr nach Hause, 1809
Eintritt in den Militärdienst als Lieutenant in derKompagnie Ulrich, Bataillon ab-Yberg, 1810
Sekretär bei Landschreiber Steinegger in Lachen, 1813 Hauptmann im Regiment Aufdermaur
Nr. 32, im Dienste Sr. Majestät des Königs der Niederlande, 1815 Aidmajor in einem
Schwyzer-Bataillon und an derfranzösischen Grenze bei Pontarlier hart bedrängt, aber gerettet.
Nach seiner Rückkehr nach Lachen war er wieder Gehilfe von Landschreiber Steinegger,
heiratete 1816 dessen Köchin M. Anna Schätti, Tochter des Wagmeister, die aber schon 1817
imKindbett starb. Von der Landsgemeinde wurde er 1817 zum Fürsprech am Gericht und als
Substitut des Kantonsrates und 1820 zum Landschreiber der March gewählt.
1929/64


04.01.1823 Auf erfolgtes Ableben von Landschreiber Diethelm wird vom Bezirksrate der March Hauptm.
Fridolin Hunger als Landschreiber ad interim gewählt.
1921/03


27.04.1823 Von der Landsgemeinde der March werden für die Landleute daselbst sowohl der Zoll als 
auch
das Weg- und Sustgeld wie auch alle bis dahin bestandenen Abgaben als aufgehoben erklärt,
denselben freien Handel und Wandel zugesichert. Für den verstorbenenLandammann Johann
Josef Diethelm in Schübelbach wird als solcher für 1 Jahr neu gewählt alt-Landammann Jos.
Anton Pius Bruhin in Schübelbach. Auf Befehl des Kantonsrates in Schwyz wird obige
Schlußnahme wegen den Abgaben von der extra versammeltenLandsgemeinde am 13. Juli d.
J. wieder aufgehoben.
1917/25


21.09.1824 Kaspar Diethelm, welcher am 10. August 1792 dem Gefechte in den Tuillerien in Paris
beigewohnt hat, erhält aus der Kantonskasse 6 Gl. 20 Schl.
1910/63


15.11.1824 Der Bezirksrat der March erkennt: es sollen die zwei dortigen Landjäger, Dom. Bruhin und
Tobias Anton Diethelm, vor Rat zitiert und ihnen durch den Bezirksammann wegen ihrer
Nachlässigkeit in Erfüllung der ihnen obliegenden Pflichten und der ihnengleichsam angebornen
Spielsucht eine angemessene Ermahnung gegeben werden unter Androhung der
Dienstentlassung.
1915/89


30.01.1825 Vom Bezirksrate der March wird eine Schulverordnung genehmigt und eine
Bezirksschulkommission ernannt. In dieselbe werden nebst dem von der Geistlichkeit zu
ernennenden Mitgliede gewählt: alt-Landamman Diethelm, Siebner Melchior Pius Bruhin
undKantonsrat Benedikt Düggelin.
1915/12


18.04.1825 Vom Bezirksrate der March wird erkennt, es sollen durch eine zu ernennende 
Ehrendeputation
dem neuerwählten Fürstabt Coelestin Müller in Einsiedeln, namens des Bezirkes die
geziemende Gratulation erstattet werden. Hiezu werden ernannt LandammannSchmid,
Amtsstatthalter Diethelm und Amtsseckelmeister Mattenhofer.
Ferner wird der Gemeinde Vorderthal bewilligt, an die Baukosten der neu zu erstellenden
gedeckten Brücke daselbst für 40 Dublonen Holz unter obrigkeitlicher Aufsicht außer Landes zu
verkaufen.
1916/33


05.09.1825 Vom Bezirksrate der March wird dem Schützenhauptmann Marianus Büeler ein Ehr- und
Freischießen im Betrage von Fr. 800 abzuhalten bewilligt, unter Aufsicht von Landammann
Schmid und Amtstatthalter Diethelm.
1914/66


13.11.1825 Einweihung der neuen Pfarrkirche in Galgenen mit bischöflicher Vollmacht durch Dekan und
Pfarrer Georg Ant. Ganginer von Lachen. Die Ehrenpredigt hielt Dekan Rudolf Ant. Rothlin von
Lachen, Pfarrer in Uznach. Der Einzug mit dem Allerheiligstenerfolgte von der St. Jostenkapelle
aus, in welcher während der Bauzeit der Pfarrgottesdienst gehalten wurde. Das Sanktissimum
trug Pfarresignat und Kapitelsekretär Rudolf Ant. Ganginer, 85 Jahre alt. Neben ihm gingen als
Himmelträger die vierältesten Gemeindebürger, nämlich Altrat Melch. Hegner, 91 Jahr alt, Altrat
Joh. Heinrich Schwyter, 82 Jahr alt, Altrat und Hauptmann Fridolin Anton Diethelm, 81 Jahr alt,
und Hauptmann und Leuenwirt Xaver Anton Hegner, 76 Jahr alt. Der Neubau derPfarrkirche
hatte 40,000 Gulden gekostet.
1930/63


20.11.1825 Der Bezirksrat der March hatte auf ein Brot eine Auflage von einem Rappen für den Bezirk
festgesetzt. Die Kirchgemeinde Lachen erkennt hierüber und über die andern indirekten
Abgaben, "daß 7 Mitglieder aus 7 Geschlechtern gewählt werden sollen,welche betreff den
Abgaben und den Freiheiten des Volkes beauftragt und bevöllmächtigt sein sollen, Mittel
ausfindig zu machen, daß die Abgaben aufgehoben und die Landsgemeindebeschlüsse
gehandhabt werden".
In diese Kommission werden geordnet: Landesfähnrich Mich. Gangginer, Siebner Jak. Frz.
Düggelin, Zeugherr Al. Schorno, Hausmeister Ant. Diethelm, Schützenhauptm. Marianus
Bueler, alt-Landweibel Frz. Anton Marti und Genossenvogt Joh. Josef Schwyter.
1931/70


04.11.1827 Von der Kirchgemeinde Lachen wird auf erfolgte Resignation von Andreas Blasius Gangginer
als Gemeindeschreiber auf zwei Jahre gewählt: Josef Anton Diethelm, vorzüglich deswegen,
weil er bereits früher als Gemeindeschreiber angestellt und auch indieser Eigenschaft als ein
vollkommen tauglich und fähiger Mann erachtet worden.
Der Gemeindebeschluss vom 23. Oktorber 1825, durch welchen Bruder Meinrad Bründler als
Kapellsigrist auf Lebenszeit gewählt wurde, wird aufgehoben und erkennt, dass er sich
alljährlich vor der Gemeinde zu stellen und um dieses Amt anzuhalten habe.
1933/71


10.12.1827 Der Bezirksrat der March erkennt, bei Behandlung wichtiger Landes- oder Privatgeschäfte 
habe
das Ratspräsidium jeweilen zuerst die Mitglieder des Rates in den beidseitigen ersten Bänken
nach seinem Gutfinden anzufragen, und alsdann die übrigen nachseinem Belieben. Die Buße
für Absenzen bei ganz gesessenen Landräten wird auf 2 Fr. herabgesetzt. Ein zu ernennender
Ratssäckelmeister soll über die Fehlbaren ein genaues Verzeichnis führen und die Buße
zuhanden des Rates einziehen. Als solcher wirdernannt Ratsherr Josef Pius Diethelm in
Siebnen.
1914/90


02.01.1828 Bezüglich der bevorstehenden Fastnachtlustbarkeiten erkennt der Bezirksrat der March durch
eine Kommission eine daherige Verordnung entwerfen zu lassen, wie auch eine allgemeine
Verfügung gegen den nächtlichen Unfug und die während des ganzen Jahressich ereignenden
sittenlosen und tumultarischen Auftritte. In diese Kommission werden ernannt: Landammann
Diethelm, und Siebner Bammert.
Die Erbsprätensionen auf den Nachlaß des Eremiten aber Kapellbruders Melchior Mäder sel.
sollen durch eine Kommission geregelt werden.
Der Gemeinde Altendorf werden auf nächsten Sonntag für die Primizfeier des Martin Knobel 6
Montouren und Gewehre aus dem Zeughause bewilligt.
1914/3


20.02.1831 Vor der Landsgemeinde der March referieren Amtsstatthalter Joachim Schmid und Dr. med.
Diethelm über ihre Sendung an den eidg. Vorort Luzern betreffend Verfassungsbegehren. Die
von den vereinigten Bezirke an Schwyz gestellten Forderungen seien sowohlvom
Bundespräsidenten als auch von den meisten eidgenössischen Gesandtschaften als billig und
recht anerkannt worden, nur sei vermöge der aufgestellten Grundsätze der Fall noch nicht
eingetreten, daß die Tagsatzug in Lachen definitiv vorgehen können.
Es gelangen zur Verletzung der Landsgemeindebeschluß vom Schwyz vom 23. Jan. d. J, die
Urkunde vom 8. März 1798, ein Schreiben des Bezirksrates Wollerau vom 27. Oktober 1830
worin er das Verfassungsbegehren unterstützt und den Zeitpunkt für geeigneterachtet, sowie
andere Akten. Der von 2 Landleuten gestellte und vom gesamten Volke mit lautem Beifall
aufgenommene Antrag einer gänzlichen Lostrennung von Schwyz wird mit Ernst und Kraft
widerlegt und beschwichtigt. Da der Vertrag von 1814 nichtgehalten worden ist, die sogenannte
Verfassung von 1821 von keiner gesetzmässigen Behörde ausging und dem Volke nicht
vorgelegt wurde, also einen Bruch des 1814er Vertrages bedeutet und als neuer Teil Gersau
sich an den Kanton angeschlossen hat, wirdder Vertrag von 1814 als unerfüllt und gebrochen
angesehen und erklärt. Wenn Schwyz auf seinem Landsgemeindebeschluß beharrt, wird die
March sich zwar nicht vom Gebiete des Kantons Schwyz lostrennen, wohl aber im Vereine mit
den andern Bezirkeneigene Behörden für die Selbstverwaltung wählen. Eine mögliche
Vereinbarung mit Schwyz soll jedoch nicht von der Hand gewiesen sein.
1918/12


09.03.1831 Erste Sitzung des provisorischem Landrates der vereinigten Bezirke: March, Einsiedeln und
Pfäffikon. Als Präsident wird ernannt alt Landammann und Amtsstatthalter Franz Joachim
Schmid in Lachen, als Statthalter-Bezirkslandammann Josef Karl Benzigerin Einsiedeln, als
Säckelmeister Herr Landrat und Dr. med. Melchior Diethelm und als Aktuar Johann Josef Marty.
1912/15


27.03.1831 Konferenz an der Sihlbrücke zwischen den Abgeordneten von Küßnacht: Kantonsrat 
Truttmann
und Ratsherr Dr. med. Stutzer, und den Abgeordneten des Kantons Schwyz, äußeres Land:
Landessäckelmeister Dr. Melchior Diethelm von Lachen und Kantonsrat Kälinvon Einsiedeln,
betreffend Anschluß von Küßnacht, an das Provisorium von Ausser-Schwyz.
1912/18


01.05.1831 Von der Landsgemeinde March wird das Provisorium gemäß Gemeindebeschluß von 20 
Febr.
d. Jahres neuerdings bestätigt und die obwaltende Angelegenheit mit Schwyz mit gänzlicher
Vollmacht an den provisorischen Landrat überwiesen, welcher imEinverständnis mit dem
dreifachen Räten der Bezirke die weitern Anordnungen treffen, über die Rechte und Freiheiten
des Volkes machen wird.
Auf Antrag von Amtsstatthalter Schmid soll der eidgenössische Vorort ersucht werden, die
Regierung von Schwyz dahin anzuhalten, dem Bezirk March die ihm gebührenden Waffen aus
dem Zeughause verabfolgen zu lassen, oder daß solche vom Vororte sebstabgegeben werden.
Der Provisorische Landessäckelmeister Dr. med. Melchior Diethelm wird bis zur nächsten
Maigemeinde als Mitglied des Bezirksrates ernannt.
1922/23


14.08.1831 Der Landsgemeinde der March werden zur Kenntnis gebracht das Schreiben des
eidgenössischen Vorortes an dem Bezirksrat von 28. Juli d. J. sowie der Zuruf der
eidgenössischen Tagsatzung an das Volk des Kantons Schwyz und deren
Vermittlungsvorschlag denverschiedenen Bezirken des Kanons Schwyz zur Einteilung eines
gütlichen Einverständnisses zur Annahme oder Verwerfung vorgelegt. Es wird hierüber erkennt,
um der eidgenössischen Tagsatzung den letzten Beweis einer aufrichtigen Bereitwilligkeit
zurbrüderlichen Ausgleichung mit dem Lande Schwyz zu geben soll der von ihr unterm 28. Juli
beschlossene jedem der 7 Bezirke im Kanton Schwyz mitgeteilten Vermittlungsvorschlag
seinem ganzen Inhalte nach angenommen sein. Die in demselben vorgeseheneKommission
wird für den Bezirk Mach bestellt in alt-Landammann und Amtsstatthalter Franz Joachim
Schmid, Landammann Joseph Gregor Bammert, Sekelmeister, Dr. med. Melchior Diethelm und
alt-Landammann Joh. Anton Diethelm.
1920/50


20.05.1832 Die Bezirksgemeinde der March trifft nach der am 6. dies. M. erfolgten Annahme der
Verfassung des Kantons Schwyz äußeres Land die erforderlichen Wahlen. Es werden u. a.
gewählt: Kantonssäckelmeister Dr. med. Melchior Diethelm als
Bezirksammann;Kantonslandammann Frz. Joachim Schmid als Präsident des Bezirksgerichtes
und Landesfähnrich Benedikt Düggelin in Galgenen als Bezirkssäckelmeister.
Der Bezirksrat wird bevollmächtigt, mit der Regierung oder der Postdirektion von Glarus über
die Benutzung der Route durch die March einen neuen Vertrag abzuschließen.
Kantonsrichter Dr. med. Kaspar Diethelm und dessen Bruder Großrat und Ratsherr Benedikt
Diethelm erhalten die Bewilligung an Sonn- und Feiertagen in ihrem Bad in Nuolen tanzen zu
lassen. Die nähern Bedingungen setzt der Bezirksrat fest.
1926/28


27.05.1832 Von der Kirchgemeinde Lachen werden nach Maßgabe der von den vereinigten Bezirken
angenommenen Staatsverfassung des Kantons Schwyz äußeres Land und nach Belesung
zweier kanzleiischer Schreiben vom 22. und 26. ds. folgende Wahlen getroffen:
Bezirks- und Gemeinderäte:
Kantonslandammann Joachim Schmid auf 6 Jahre. Landammann Melchior Diethelm auf 6
Jahre. Kantonsgerichtspräsident Fridolin Mächler. Polizeipräsident Rudolf Diethelm. Ratsherr
Michael Brägger Ratsherr Heinrich Fridolin Hunger. Bezirksrichter: altKantonsrichter Bernhard
Marty.
Mitglieder Bernhard Marty; Kirchenvogt Josef Anton Schnellmann; alt Gemeindeschreiber
Blasius Ganginer; Großrat und Bezirksarzt Alois Ruhstaller; Pfleger Balz Melchior Ganginer;
Gemeindeschreiber Josef Anton Diethelm; Hauptmann Josef Anton Schmid;Fürsprech Michael
Stählin; alt Landesfähnrich Michael Ganginer; Pfleger Balz Mächler; Hauptmann Alois Brägger.
Stellvertretende Bezirksräte für Schmid und Diethelm, wenn dieselben nach 2 Jahren in Austritt
kommen sollten: Ratsherr Josef Anton Schwyter und Kirchenverordneter Franz Steinegger.
1932/32


03.06.1832 Von der Kirchgemeinde Lachen werden die am 27. Mai d. J. gewählten Ratsherren
Landammann Schmid und Landammann Mich. Diethelm als solche entlassen, da deren Wahl
verfassungswidrig war und ersetzt durch Josef Anton Schwyter und KirchenverordneterFranz
Steinegger. Ebenso wird Bezirksrichter Bernard Marty entlassen und für ihn gewählt
Kirchenvogt Löwenwirt Josef Ant. Marty.
Alt Landesfähnrich Michael Gangginer wird als Mitglied des 2fachen Bezirksartes ersetzt durch
Kantonslandammann Frz. Joachim Schmid. Schulräte: Zeugherr Schorno und Großrat und
Bezirksarzt Ruhstaller, letzteren an Stelle von Siebner Düggelin. DaSiebner Mächler nach 5
jähriger Amtsdauer eine Wiederwahl ablehnt und nach Maßgabe der Verfassung für diese Stelle
die Bezeichnung "Gemeindepräsident" tritt wird als solchen neu gewählt Zeugherr Rudolf
Diethelm.
1931/35


21.10.1832 Von der Kirchgemeinde Lachen wird alt-Zeugherr Alois Schorno als Mitglied des Schulrates
entlassen und für ihn neu gewählt Gemeindepräsident und Zeugherr Diethelm.
Wegen voller Zufriedenheit mit der Wirksamkeit der Lehrerschaft, werden die Kapläne Vital
Hegner und Alois Schwyter, sowie Professor Jeseb Rast für ein Jahr in ihrem Amte bestätigt
und ihnen die persönliche Stellung erlassen.
1932/61


26.07.1833 Vom Kantonsrate der Kanton Schwyz äußeres Land wird die von einer Kommission 
entworfene
Schulorganisation genehmigt. der zu wählende Erziehungsrat wird aber dabei beauftragt
dieselbe mit möglicher Berücksichtigung der Verhältnisse einzufüren und imFalle sich Anstande
ergeben sollten, hat derselbe zweckmäßige Vorschläge zu entwerfen und diese dem Kantonsrat
zu übermachen. In diesen Erziehungsrat werden gewählt Kantonssäckelmeister Dr. Melch.
Diethelm, Präsident, Pfarrer und Dekan Ganginer inLachen: Pfarrer Paul Henggeler in Nuolen
Statthalter Meinrad Kälin von Einsiedeln; Bezirksäckelmeister Düggelin von Galgenen;
Landammann Alois Stutzer von Küßnacht; Landammann Karl Stocker von Freienbach.
1912/45


01.08.1833 Nach Eröffung der außerordentlichen Kirchgemeinde Lachen durch Präsident Diethelm "daß 
er
vermög dreifachen Bezirksratschluß von heute diese Versammlung auf eine außerordentliche
Weise zusammenberufen habe mit dem fernern Auftrage ihr die traurigenVorfallenheiten von
Seite Schwyz zu erklären, was sodann geschah und nach umständlicher Entwicklung ab Seite
Kantonslandammann Schmid im wesentlichen dahin ging, daß unsere teure und biedere Brüder
in Küßnacht gestern mittag mit bewaffneterMannschaft, ungeachtet der Protestation des eidg.
Kommissärs Schultheß Amrhyn und der Behörde von Küßnacht selbst von Schwyz okkupiert
worden und zwar in einem Momente, da vom h. Vororte eine Konferenz aller Stände zur
Wiedervereinigung angeordnetworden, daher es nicht ohne Grund zu befürchten sei, daß der
löbl. Bezirk Einsiedeln, in welchem gleichzeitig traurige Umstände statt hatten und dadurch
auch wir höchst gefährdet werden und nach weiterer Eröffnung, daß der h. Vorort bereits
dieNachbarkantone Zürich, Bern, Luzern, Zug und St. Gallen aufgemahnt zur getreuen Aufsicht,
wir demnach nicht müßig zusehen können, da vermög beschworener Verfassung wir zur
Unterstützung unserer Brüder und zur Wahrung unseres Rechtsgebiets verbundensind, wozu
wir uns aber auch schon unterm 22ten August 1831, als gleiches Unglück uns drohte, mit
kräftiger Einmut ausgesprochen, wurde mit heiterm frohen Sinn und Einmut dahin beschlossen:
Es solle der h. Regierung unser getreue Wille kund getanwerden, ihr in jeder Anordnung
beflißen nachzukommen, mit Mut und Kraft das auszuführen, wozu sie uns anspricht und dann
getrost auf Gottes Fürsehung und Vatergüte zu vertrauen".
1931/47


03.11.1833 Von der Bezirksgemeinde der March werden nach Maßgabe der neuen Verfassung die
Behörden bestellt bis zur nächsten Maigemeinde.
Der austretende Kantonsstatthalter und Bezirksammann Dr. med. Melchior Diethelm wird in
Anerkennung "seiner um das Vaterland, dessen Rechte und Freiheiten erworbenen Verdienste"
als Ehrenmitglied des Bezirksrates ernannt.
Am 8. Juni 1834 wird derselbe als Bezirkstatthalter gewählt.
1917/69


14.09.1834 Die Kirchgemeinde Lachen erkennt, durch eine Publikation jedermann aufzufordern allfällige
Beschwerden oder Vorschläge für Verbesserungen im Schulwesen innert 8 Tagen dem
Schulrate einzureichen, worauf derselbe mit Zuzug von Großratspräsident
Schmid,alt-Landesfähnrich Gangginer und Polizeipräsident Ant. Diethelm einen Schulpan
auszuarbeiten hat zur Vorlage an die Kirchgemeinde.
Am 19. Oktober d. J. wird der vorgelegte Schulplan von der Kirchgemeinde auf ein Jahr
genehmigt und mit dem Vollzuge der Schulrat mit den erwähnten Zuzügen und dem
Gemeinderat beauftragt.
1931/57


18.03.1835 Zimmermeister Xaver Stachel in Schübelbach erscheint vor dem Bezirksrate der March mit
dem ehrenbieteigen Ansuchen, es möchte ihm in Folge Landsgemeindebeschluß vom 18. April
1798 das Landrecht erteilt werden. Es wird erkennt, es sollen in diesernicht unwichtigen
Angelegenheit eine Commission angeordnet werden, die solche sowohl in dieser als übrigen
gleichartigen Beziehungen prüfen und über das Ergebnis einen Bericht dem Rate erstatten
solle. Hierzu sind angeordnet: Landammann Diethelm, Hr.Amtsstatthalter Diethelm und
Präsident Melchior Züger.
1913/19


11.06.1835 Zeugherr R. Diethelm eröffnet dem Bezirksrate der March, es sei bei ihm Klage geführt und
verlangt worden, daß das Pulver aus dem Schulhaus weg und an eine andere Stelle zur
Besorgung untergebracht werden solle. Es wird erkennt: Zeugherr solle dasPulver aus dem
Schulhaus auf das Schützenhaus bringen und dort wohl versorgen lassen mögen.
1912/35


17.08.1835 Vom Bezirksrate der March wird eine Waisenkommission ernannt bestehend aus
Amtsstatthalter Melchior Diethelm als Präsident, Kantonsstatthalter Benedikt Düggelin,
Präsident Jakob Michael Ruoß und Säckelmeister Anton Marty Substitut.
1913/52


06.12.1835 Die Kirchgemeinde Lachen erkennt, daß der Schulrat inskünftig nicht mehr aus fünf, sondern
noch aus drei Mitgliedern bestehen soll, nämlich aus den zwei Examinatoren und dem
jeweiligen Gemeindepräsidenten. Es werden demnach in den Schulrat gewählt:Pfarrer und
Dekan Gangginer, alt Polizeipräsident Diethelm und Michael Gangginer. Die sehr
reparaturbedürftigen Schullokale sollen beförderlich in bessern Stand gesetzt werden.
1931/74


26.12.1835 Die Kapläne Schwyter und Hegner beschweren sich vor der Kirchgemeinde Lachen, daß an
letzter Kirchgemeinde über ihre Schulen viel Unzufriedenheit geäußert worden und sogar
Schimpfworte gefallen seien, weswegen Kaplan Hegner die lateinische Schule unddie
Kapellpfründe der Gemeinde anheimstellt.
Es wurde nach gemachter Umfrage erkennt, es solle von diesem Gegenstand keine Notiz
genommen werden.
Auf gestelltes Entlassungsbegehren von Polizeipräsident Diethelm als Mitglied des Schulrates,
wird in den Schulrat neu gewählt Gerichtspräsident Mächler.
Am 14. Februar 1836 wird der ablehnende Schulrat in seinem Amte neuerdings bestätigt und
erkennt, wenn Kaplan Hegner den wiederum bestätigten Schulrat nicht anerkennen und sich
ihm nicht unterziehen würde, soll dem Schulpfleger untersagt sein, ihmbis auf weitere
Schlußnahme der Kirchgemeinde eine Zahlung zu leisten.
1931/78


28.05.1836 Josef Anton Diethelm in Galgenen, hat eine Bleiche eingeführt. Auf sein Ansuchen wird vom
Bezirksrat der March das Betreten derselben bei 2 Neutalern Buße verboten. Wer zur Nachtzeit
in der Umgebung der Bleiche oder auf derselben betroffen wird, hatnebst obiger Buße allfällig in
treffende Folgen sichtlich selbst zu tragen.
1912/32


05.09.1836 Vom Bezirksrat der March wird den Gebrüdern Diethelm, Inhaber des Bades Nuolen die
Abhaltung eines Freischießens im Betrage von 1000 bis 1200 Gulden bewilligt.
1912/53


10.07.1837 Vom Bezirksrate der March wird dem Uhrmacher Franz Mettler in Lachen die Abhaltung einer
Lotterie bewilligt. Zur Prüfung der im Plane ausgesetzten Gegenstände und zur Aufsicht bei der
Ziehung werden verordnet Säckelmeister Diethelm und PräsidentHegner.
1913/44


23.10.1837 Vom Bezirksrat der March wird eine Patent- und Haustierverordnung genehmigt. Ferner wird
von demselben dem Schloßvogt Jos. Maria von Euw von Grynau die Abhaltung einer Lotterie
bewilligt. Die Ziehung soll jedoch in Lachen stattfinden und es werdenzur Aufsicht verordnet:
Säckelmeister Diethelm und Präsident Peter Hegner.
1912/62


03.12.1837 Die Kirchgemeinde Lachen erkennt, dass die Armenpflege statt aus drei inskünftig aus fünf
Mitgliedern bestehen soll, wovon zwei dem Gemeinderat angehören. Es werden gewählt:
Pfarrer und Dekan Gangginer, Präsident, Landesfähnrich M. Gangginer,Kirchenvogt M. Bueler,
Gemeindepräsident Diethelm und Ratsherr Josef Anton Schwyter.
1933/77


01.07.1838 Die Kirchgemeinde Lachen versammelt sich zur Vornahme der verfassungsmäßigen Wahlen 
in
den ein- und dreifachen Bezirksrat und des Gemeindepräsidenten. "Es wird der Antrag gestellt,
daß die obliegenden Wahlen eingestellt bleiben sollen, bis die eidg.Tagsatzung über die im
Kanton Schwyz obwaltenden Wirren entschieden haben werde. Diesem Antrag gegenüber wird
dann ein anderer gestellt, daß die verfassungsgemäßen Wahlen sofort vorgenommen werden
sollten. Nach lange gewalteter Diskussion wird der 1.Antrag mit großer Mehrheit zum Beschluß
erhoben, der zweite zurückgewiesen worauf Präsident Diethelm seine Verwahrung zu Protokoll
abgeben wird und die Versammlung sich auflöst.
1931/40


05.08.1838 Die Kirchgemeinde Lachen trifft folgende Wahlen:
Bezirksräte: Polizeipräsident Anton Diethelm bestätigt; Ratsherr Ulrich Stählin bestätigt;
Advokat Meinrad Hegner, neu, für den austretenden Bezirksgerichtspräsidenten Schmid.
Mitglieder in den dreifachen Bezirksrat: Kantonsgerichtssubstitut Bern. Marty, bestätigt; Salzherr
Blasius Gangginer bestätigt; Dr. Al. Ruhstaller und Hauptm. Pius Brändli neu.
Gemeindepräsident: a. Landammann Dr. Melchior Diethelm neu.
Gemeindeschreiber: Heinrich Züger bestätigt.
1933/51


24.01.1839 Mathe Diethelm von Galgenen, 36 J. a., wird wegen Gattenmord zum Tode verurteilt und mit
dem Schwerte hingerichtet.
1909/8


31.01.1839 Nach dem Jahrzeitbuch der Pfarrkirche Galgenen stiftet in diesem Jahre Kantonsstatthalter
Benedikt Düggelin, als Pate der neuen 1838 in Konstanz umgegossenen großen Glocke, 50
Kronen und Frau Kantonsrichter M. Barb. Hegner als Patin 40 Kronen ( ihrMann ist
Kantonsrichter Benedikt Diethelm).
Pfleger und Lieutenant Joh. Melch. Schwiter stiftete 1838 an die neue Glocke 1 Dublone.
1927/08


09.01.1841 Mit Neujahr hat sich in Schwyz ein Leseverein gebildet; Lokal bei Herrn Dr. Diethelm.
Der wegen seiner schönen Ausstattung und seines gediegenen Inhaltes beliebte Einsiedler
Kalender von Gebrüder Karl und Nikolaus Benziger erscheint auf dieses Jahr zum erstenmal.
1909/4


02.06.1841 Hauptmann Josef Anton Diethelm in Altendorf stiftet eine hl. Messe in der dortigen Pfarrkirche
und vergabt 30 Kronen an die Schule.
1930/33


15.05.1848 Von der Kirchgemeinde Galgenen werden als Mitglieder in die Landeskommission zur 
Teilung
der Landeswaldungen gewählt: Bezirksammann Benedikt Düggelin; Gerichtspräsident Johann
Peter Hegner; Gemeindepräsident Vital Schwander und Genossenvogt BalthasarMelchior
Schwyter. Als Substituten werden bezeichnet: Kantonsrat M. B. Düggelin und Gemeinderat
Kaspar Diethelm.
1934/32


30.12.1848 Vor den verordneten Kirchenrechnern von Galgenen: Landesfähnrich Martin Hegner, Hans
Schwyter, Landweibel Andreas Krieg, Kirchenvogt Kaspar Diethelm und Landschreiber Rudolf
Hegner legen Rechnung ab:
Kirchenvogt Kaspar Diethelm für ein Jahr, verbleibt nach Abzug von 5 Kronen für den
"Nördlinger" noch schuldig 160 Kron. 36 Schilling;
Simon Hegner, alt-St. Jostenpfleger, für ein Jahr, verbleibt nach Abzug von 1 Kronen
Belohnung der Kapelle noch schuldig 60 Kronen 74 Schilling 4 Angster. Dies Geld hat der neue
Pfleger Caspar Schwyter verrechnet um 1849.
Beinhauspfleger Meinrad Schätti für zwei Jahre, verbleibt nach Abzug seiner jährlichen
Belohnung von 1 Kronen dem Beinhaus noch schuldig 59 Kronen.
Pfarrpfleger Martin Gratzer für ein Jahr, verbleibt man ihm nach Abzug der Wochenlöhne von 1
Kronen für den Pfarrer und seines Lohnes von 5 Kronen noch schuldig 4 Kronen 30 Schill.
1933/84


14.10.1849 Präsident Vital Schwander erstattet der Kirchgemeinde Galgenen Bericht über das 
Schulwesen
und über die vorgenommenen Schulexamen, über Leistung der Lehrer und über die Fortschritte
der Schüler. Es wird Kaplan Mich. Gisler und Lehrer Mäder allseitigdie vollste Anerkennung und
Zufriedenheit ausgesprochen. Lehrer M. Mäder wird für ein Jahr bestätigt und ihm der
Jahresgehalt auf 15 Louisdor erhöht. Zur Deckung des Passivsaldos der Schulrechnung wird
eine Vermögenssteuer von 1/2 % erkennt. Derfernere Bezug vom Schulbatzen wird in jeder
Hinsicht als unzweckmässig erachtet und daher davon abstrahiert.
Es werden folgende Wahlen getroffen: Kirchenverordneter: Gemeinderat Alois Diethelm;
Kirchenvogt: Mart. Pius Bruhin; Pfarrzahler: Genossenvogt Balth. Melch. Schwyter;
Armenpfleger; Frz. Jos. Schättin und Mrd. Kessler im Eichplätz; Kaplanzahler: Math.Hegner;
Bruderschafts- und Seelensonntagspfleger: Ulrich Knobel z. Kreuz, Siebnen; Schulvogt: Kaspar
Ziegler.
1934/62


07.07.1850 Von der Kirchgemeinde Lachen wird der Antrag des Gemeinderates betreffend eines
Armenhauses genehmigt und dieser beauftragt, Mittel und Wege hiefür ausfindig zu machen
und wiederum Bericht zu erstatten. Dem Gemeinderat werden beigeordnet: PfarrerHegner,
Kaplan Schwyter, Landammann Diethelm, Bezirksammann Bueler, Ratsherr Hegner, Ratsherr
Staehlin, Kantonsrat Marty, Baptist Ganginer, Pfleger Heinrich Weber.
1931/42


26.01.1851 Die Kirchgemeinde Lachen beschließt die Anschaffung einer neuen Feuerspritze
(Saugesystem) und beauftragt mit dem Abschluß eines daherigen Akkords eine Kommission
von neuen Mitgliedern. In diese Kommission werden gewählt: Präsident Diethelm,Landammann
Dr. Diethelm, Regierungsrat Stählin, Bezirksammann Bueler, Gemeinderat Steinegger,
Regierungsrat Oetiker, Kantonsrat Marty z. Löwen, Ratsherr Hegner und Pius Krieg, Schmied.
Die Anschaffungskosten sollen gedeckt werden durch dasVermächtnis des Reg.-Rat Diethelm
sel. im Betrage von 24 Louisdor, durch das ausstehende Quartiergeld für die
Sonderbundstruppen von 1847 und event. weitere Beiträge.
1932/08


18.03.1851 Die Kirchgemeinde Lachen nimmt Kenntnis von der Resignation des Lehrers Gerschwiler und
beauftragt den Gemeinderat mit der Erneuerung des Bestallungsbriefes von 1838. "Es wird dem
Herrn Lehrer Gerschwiler für sein vielgeleistetes Wirken als Lehrervon den Gemeindebürgern
den Dank ans Protokoll genommen wovon ihm auch Akt auszustellen ist".
Der Schulrat mit Zuzug von Landammann Diethelm, Ratsherr Stählin, Ratsherr Hegner,
Gemeinderat Alois Schwyter und Gemeinderat Steinegger wird beauftragt die Frage Gutächtlich
zu lösen, ob für die Errichtung einer vierten Schule hinlängliche Mittelvorhanden, welche
allfällig noch mangeln, wie sie ergänzt und überhaupt auf welche Weise eine solche eingeführt
werden könne.
1934/19


09.03.1852 Die Kirchgemeinde Lachen beschliesst die Eröffnung einer Sekundarschule auf künftigen
Oktober nach dem vorliegenden Kommissionalgutachten vom 9. Sept. 1851, welches
genehmigt wird. Wenn möglich, soll dieselbe als Bezirkssekundarschule eingerichtetwerden und
wird zu diesem Zwecke eine Kommission bestellt, bestehend aus: Pfarrer Hegner, Kaplan
Schwyter, Präsident Jos. Ant. Diethelm, Dr. Arnold Diethelm und Regierungsrat Michael Stählin.
Der Gemeinderat wird beauftragt, für die Instandstellungder Lehrerwohnung und des
Schullokales besorgt zu sein.
1934/17


30.06.1852 Der Regierungsrat beauftragt den Straßeninspektor Kaspar Diethelm in Galgenen mit der
Durchsicht resp. Berichtigung der Ortsnamen auf der Karte des Kts. Schwyz, welche im Namen
der Eidgenossenschaft von Ingenieur J. Anselmier in Genf erstellt wordenist. Diethelm wird
sämtliche Gemeinden des Kantons bereisen und es hat jede derselben zwei mit den
Oertlichkeiten genau vertraute Männer zu bezeichnen, welche demselben den gewünschten
Aufschluss zu erteilen haben.
1905/34


31.08.1852 Unter dem Präsidium von Dr. Stutzer versammelt sich auf dem Ratshause in Schwyz der
Aerzteverein des Kantons Schwyz. Der Präsident teilt Notizen mit über das Medizinalwesen des
Kantons Schwyz von 1799 bis 1848. Dr. Fuchs hält einen Vortrag überParacelsus von
Einsiedeln, Dr. Schindler von Arth zeigt ein Skelet vor mit einer vollsätndig verknöcherten
Wirbelsäule und macht verschiedene Mitteilungen aus seiner Praxis. Das gleiche geschieht von
Dr. Diethelm in Schwyz und Dr. Birchler-Wiß vonEinsiedeln. Als nächster Versammlungsort
wird Küßnach bestimmt.
1917/54


04.12.1853 Die Kirchgemeinde Galgenen bewilligt folgende Beiträge für Auswanderer: dem Meinrad
Schwyter, Zimmermann, jünger, der mit seinem Schwager Karl Jos. Diethelm, dessen Frau und
zwei Kindern nach Amerika auswandern will, in Anbetracht dass er keinVermögen besitzt, und
dem Jüngling Martin Krieg, des Kirchenvogts, Fr. 100.- zusammen.
1934/74


11.06.1854 Auf gestelltes Ansuchen von Gebr. Düggelin wird von der Kirchgemeinde Galgenen zur 
Prüfung
und Vereinigung der Rechnung ihres Vaters alt Landammann J. B. Düggelin sel. über die
Gemeindeverwaltung seit 1827 und über den Kirchenbau eine Kommission von15 Mitgliedern
ernannt. In dieselbe werden gewählt: Gemeinderat Vital Schwander, Kantonsrichter Benedikt
Diethelm, Präsident Pius Züger, Gemeinderat Pius Hegner, Strasseninspektor Kaspar Diethelm,
Gerichtsschreiber Kaspar Hegner, Gemeinderat MartinDiethelm, Richter Alois Diethelm,
Gemeinderat Vital Hegner, Leutnant Augustin Kessler, Kirchenvogt Meinrad Ronner, Kantonsrat
Blasius Hegner, Martin Ziegler, Pfleger Leonz Josef Schätti, Joh. Josef Hegner.
1934/39


08.06.1856 Die Kirchgemeinde Lachen trifft folgende Neuwahlen: Präsident: Dr. Arnold Diethelm;
Gemeinderäte: Kunstmaler Georg Anton Gangginer, Dr. med. Düggelin, Amtsschreiber Knobel,
Maler Kaspar Alois Bruhin, Posthalter Heinrich Züger; Gemeindeschreiber:Michael Benz. Als
erster Kaplan wird gewählt: Georg Josef Halbeisen von Dittingen, Kt. Bern.
1932/35


19.10.1856 Auf erfolgte Resignation von Kaplan und Oberlehrer Kruser beauftragt die Kirchgemeinde
Galgenen eine Kommission von 4 Mitgliedern bestehend aus hochw. Hrn. Pfarrer Brugger,
Präsident Jos. Mart. Diethelm, a. Präsident Schwander, Gemeinderat J. B.Düggelin sich nach
einem für die Seelsorge und die Schule geeigneten Kaplan umzusehen und inzwischen um
bestmögliche Fortsetzung der Schulen zu verwenden.
1934/63


23.11.1856 Die Kirchgemeinde Lachen genehmigt ein Reglement für den neuanzustellenden
Fondsverwalter und wählt als ersten Kapitalverwalter Kantonsrichter Marty zum Löwen.
Da dieser jedoch die Annahme der Wahl verweigert, wird am 30 November d. J.
Gemeindepräsident Dr. Arnold Diethelm als Fondsverwalter gewählt.
1933/75


24.05.1858 Von der Kirchgemeinde Galgenen werden die längst rückständigen und nun überprüften und
bereinigten Gemeinderechnungen genehmigt und zur Begutachtung eines Tilgungsplanes der
Passiven im Betrage von Fr. 24,750.56 eine Kommission von zwölf Mitgliedernernannt
bestehend aus den sieben Gemeinderäten und Bezirksrat Pius Züger, Bezirksrat M. Schwander,
Bezirksrat M. Tanner, Kantonsrichter B. Diethelm, Kantonsrichter Pius Hegner. Als Kaplan und
Lehrer wird mit dem bisherigen Einkommen bestätigt KaplanBlasius Bösch ebnso als
Unterlehrer Michael Mäder.
1934/35


14.09.1858 Als Gemeindepräsidenten von Lachen amteten 1850 J. A. Diethelm; 1852 Dr. Melch. 
Diethelm;
1854 Georg Anton Steinegger; 1856 Dr. Arnold Diethelm; 1858 Jos. Ant. Gangyner.
1911/55


01.01.1859 In Schwyz wird im Hause von Dr. Diethelm ein Lesezirkel und Gesellschaftszirkel, mit 
Statuten
vom 22. Dez. v. J. eröffnet.
1910/3


05.04.1860 Gemeindepräsidenten von Galgenen: 1832 bis 1834 Vital Hegner; 1834 bis 1836 
Kantonsrichter
Bened. Diethelm; 1836 bis 1842 Joh. Peter Hegner; 1842 bis 1848 Pius Züger; 1848 bis 1854
Vital Schwander; 1854 bis 1860 Josef Martin Diethelm.
1911/21


17.07.1860 Gemeindepräsidenten von Galgenen: 1832 bis 1834 Vital Hegner; 1834 bis 1836 
Kantonsrichter
Bened. Diethelm; 1836 bis 1842 Johann Peter Hegner; 1842 bis 1848 Pius Züger; 1848 bis
1854 Vital Schwander; 1854 bis 1860 Jos. Mart. Diethelm.
1911/43


26.12.1860 Von der Kirchgemeinde Galgenen wird erkennt: Die Oberschule von der Kaplanei zu trennen
und auf den Frühling einen weltlichen Lehrer anzustellen.
Es soll eine Kommission von 5 Mitgliedern ernannt werden, die zu begutachten habe, wie ein
neues Schulhaus erstellt und die nötigen Mittel hiezu beschafft werden können. In die
Kommission werden gewählt: Präsident Al. Diethelm, Bezirksrat M.Schwander, Gemeinderat P.
Düggelin, Ingenieur K. Diethelm, Bezirksrat P. Züger.
Für den verstorbenen zweiten Kirchenverordneten Heinrich Ant. Diethelm wird ernennt: dessen
Schwager Pfleger Mart. Hegner.
1934/78


08.04.1861 Von der Kirchgemeinde Galgenen wird die Gemeinderechnung vom 1. Januar. 1861 mit Fr.
23525.84 Einnahmen und Fr. 25747.92 Ausgaben und mit einem Passivsaldo von Fr. 2222.08
genehmigt und zur Deckung des Defizits eine Steuer von 3 pro Mille von Kopfund Vermögen
erkennt.
Es wird der Bau eines neuen Schulhauses nach dem Plane von Ingenieur Diethelm im
ungefähren Kostenbetrag von Fr. 28000.- bis 30000.- erkennt. Der Bauplan, Wohnung für den
Lehrer und die Lehrschwester, 1 Archivlokal, 1 Zimmer für Sitzung desGemeinderates nebst
andern Räumlichkeiten. Mit dem Bau soll möglichst bald begonnen werden.
1934/23


26.05.1861 Von der Kirchgemeinde Galgenen wird der von Ingenieur Diethelm entworfene
Kostenvoranschlag für den neuen Schulhausbau genehmigt:
Erdarbeiten: Ausgaben des Fundaments Fr. 300.-
Maurer, Steinhauer und Hafnerarbeiten Fr. 14750.-
Zimmermannsarbeiten Fr. 8808.-
Schreiner, Glaser und Schlosserarbeiten Fr. 8410.-
Spenglerarbeit Fr. 632.-
Malerarbeit Fr. 240.-
Unvorhergesehenes Fr. 1405.-
Total Fr. 34500.-
1934/35


24.11.1861 Unter der Direktion von Arnold Diethelm wird in Lachen von den Töchtern das Schauspiel 
"Die
kleine Lautenspielerin" von Christoph von Schmid aufgeführt. Das Stück findet gute Aufnahme
und wird Sonntag den 2. Dezember wiederholt.
1933/75


23.12.1861 Erste Generalversammlung der Aktionäre, darunter Honegger und Ingenieur Diethelm, für
Errichtung einer mechanischen Weberei von 208 Webstühlen am Spreitenbach in Lachen.
1933/83


03.08.1862 Von der Kirchgemeinde Galgenen werden am 1. Juni d. J. als Mitglieder in den Gemeinderat
gewählt: Pius Hegner, bestätigt, Dr. Diethelm, bestätigt, Stephan Hegner, bestätigt und
Kreisrichter Vital Schwander, neu. Präsident: Peter Diethelm, bestätigt;Gemeindeschreiber: Frz.
Hegner, bestätigt; Kirchenweibel: P. A. Hegner, neu. Rechnungskommission: alt-Präsident M.
Schwander und alt-Präsident P. Züger.
1934/48


12.03.1863 In St. Gallen stirbt im Alter von erst 26 Jahren nach kurzer Krankheit Stabssekretär Jos. 
Anton
Diethelm, Sohn von Kantonsrichter und alt-Kriminalgerichtspräsident Diethelm auf der Haabe in
Lachen, der sich nach vollendeten juristischen Studien zurAusbildung seines Berufes seit etwa
2 Jahren in dem Hoffmann'schen Advokaturbureau befand.
1934/18


23.05.1863 Von der Feuerkommission der Gemeinde Schwyz wird erkennt, daß inskünftig bei
Föhnausbruch auch in Ibach das Feuer abgetrommelt werden soll.
Die Kirchgemeinde Lachen trifft folgende Wahlen: Bezirksrat: Bezirkssäckelmeister Rud.
Diethelm und Kantonsstatthalter Joach. Schmid.
Dreifacher Bezirksrat: Kirchenvogt Schnellmann, Advokat Oetiker, Landesfähnrich Michael
Gangginer und Hauptmann Alois Brägger.
Gemeindepräsident: Rudolf Diethelm bestätigt.
1932/32


26.02.1865 Von der Kirchgemeinde Lachen wird als Lehrer der drei untern Primarklassen Ernst Staub
gewählt.
Vizeammann Diethelm in Rapperswil hat dem Bezirk March Haus und Liegenschaft in Altendorf
vergabt, behufs Errichtung des kantonalen Lehrerseminars, wenn solches für den Bezirk March
erhältlich gemacht werden kann; eventuell soll die Vergabung derGemeinde Lachen zugunsten
des Sekundarschulfondes zufallen. Die Kirchgemeinde spricht dem edlen Geber den Dank zu
Protokoll aus und beauftragt eine Kommission bestehend aus Gemeindepräsident Josef Ant.
Diethelm, Schulratspräsident Dr. ArnoldDiethelm, Rat-Rat Hegner und alt-Landammann Dr.
Diethelm ihm noch persönlich den Dank der Gemeinde auszusprechen.
1932/15


28.12.1868 Franz Diethelm und Caspar Kessler, Fuhrmann bei Fabrikant Honegger in Siebnen, werden 
von
einem Italiener derart gestochen, dass ersterer nach wenigen Minuten eine Leiche war, letzterer
an seinen Verletzungen nach wenigen Tagen starb. Der Mörderflüchtete sich.
1934/78


27.02.1870 Unter der Direktion von Bezirksammann J. A. Diethelm werden im Saale zum "Rössli" in
Siebnen aufgeführt: 1. Gemma von Arth, vaterländisches Volksschauspiel in 5 Aufzügen von
Th. Bornhauser; 2. Klara Wendel oder die Schweizer Räuberin, Posse in 2Akten von Th. Heel.
1934/15


10.11.1872 Die Kirchgemeinde Lachen beschliesst die Innen- und Aussenrenovation der Pfarrkirche nach
Plan und Kostenberechnung von Architekt Keller in Luzern im Kostenvoranschlag von Fr.
38,959.52, nämlich für die Aussenrenovation Fr. 18,540.12 und für dieInnenrenovation Fr.
20,419.40.
Die Arbeiten sollen unter der Direktion des Pfarrers und einer Kommission von 8 Mitgliedern
ausgeführt werden.
In diese Kommission werden gewählt: Präsident W. Diethelm, Kantonslandammann Stählin, Dr.
Arnold Diethelm, Gerichtspräsident Hegner, Kantonsrichter J. A. Diethelm, Kunstmaler G. A.
Gangginer, Archivar, Verwaltungspräsident Rothlin, Dr. O. Steinegger.
Es wird auch die Anschaffung einer neuen Turmuhr erkannt.
1933/72


27.06.1875 Die Kirchgemeinde Lachen beschließt die Erstellung der zwei Zufahrtsstraßen zum Bahnhof,
nämlich der Lagerrietstraße und der Metzgasse, nach den Plänen von Geometer Nüßli. Die
Arbeiten sollen unter der Direktion einer Kommission ausgeführt werdenbestehend aus:
Präsident W. Diethelm, Genossenvogt Schwyter, Gemeinderat M. Benz, Goldschmied M.
Düggelin, Gemeinderat Sebastian Schnellmann. Zur Deckung der Baukosten wird eine Steuer
von 1 ½ % dekretiert
1932/38


06.08.1876 Auf gestelltes Ansuchen von Bezirksammann Dr. Diethelm, Pfarrer Balzer und Notar 
Diethelm
namens einer Aktien-Gesellschaft für die Errichtung einer Badeanstalt um unentgeltliche
Bewilligung des benötigten Holzes aus dem Bannwalde wird von derKirchgemeinde Lachen den
Gesuchstellern entsprochen.
Ebenso wird für die Erbauung eines neuen Schiess- und Scheibenstandes (12 Scheiben) das
benötigte Holz aus dem Bannwalde unentgeltlich bewilligt.
1933/51


08.09.1882 Der am 8. Sept. 1882 verstorbene alt-Vizeammann Georg Josef Diethelm stiftet der 
Gemeinde
Lachen für einen Armenhausfond Fr. 26,461.90. "Wenn auch diese letztwillige Verfügung
wegen der daran geknüpften Klausel, wonach der Stiftungsbetrag samt dendabei auflaufenden
Zinsen und Zinseszinsen erst nach Ablauf von 50 Jahren nach Antritt des Testaments seinem
Zwecke entsprechend verwendet werden darf, nicht überall mit dem gebührenden Beifall
aufgenommen wurde, so manifestiert sich darin gleichwohleine Großmütigkeit und Liebe zur
Heimatgemeinde in einer Weise, wofür edlen Verewigten eine spätere Generation den
verdienten Dank wissen wird".
1932/53


24.07.1887 Der Renovationsfond der Kapelle "Zur schmerzhaften Mutter" im Ried zu Lachen beträgt Fr.
9556.60. Von der Kirchgemeinde wird eine Kommission von 5 Mitgliedern ernannt zur
Einreichung von Plan und Kostenberechnung für die Innen- und Außenrenovationder Kapelle. In
diese werden gewählt: Präsident Röthlin, der neu zu wählende Pfarrer, Gerichtspräsident Dr. A.
Diethelm, Kantonsrichter Keßler und Oberst H. Diethelm.
1932/44


16.04.1893 Die Kirchgemeinde Lachen beschliesst die Anbahnung von Unterhandlungen mit der Firma
Stünze & Söhne in Horgen betreff Einführung der Seidenindustrie und wählte hiefür eine
Kommission von 6 Mitgliedern, bestehend aus: Gemeindepräsident Dr. ArnoldDiethelm ex
officio, Bezirksammann Dr. Steinegger, Gemeinderat Albert Spieser, Ferd. Oetiker z. Rössli, Dr.
jur. Otto Diethelm, Gemeinderat A. Tanner und G. A. Düggelin z. Konsum.
1933/25